Flirten für Misanthropen

„Hater“: Macht diese neue Dating-App Tinder Konkurrenz?

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München - Mal ehrlich: Vom „Tindergarten“ haben die meisten doch genug. Und es gibt jetzt eine neue, clevere Dating-App: „Hater“ verbindet Menschen, die das gleiche hassen. 

In der Dating-App „Tinder“ liken sich zwei, rein optisch geht die Sache also schon mal klar. Komplimente machen und berufliche Tätigkeiten abfragen - dabei kann man an sich auch nicht so viel falsch machen. Aber dann wird es langsam knifflig. Magst du Katzen oder Hunde? Bist du auch ein Frühaufsteher? Was hältst du eigentlich von Trump? Umso bedeutender die Fragen, umso größer das Risiko, dass die Antwort den Gesprächspartner abturnt und ins jenseits befördert. Besonders blöd, wenn man bereits so viele Buchstaben und Zeit in das Gespräch investiert hat.

Mit Menschen matchen, die das Gleiche hassen

Wie großartig wäre es, wenn man dieses Heckmeck gleich im Vorhinein reduzieren könnte, also mit den Menschen matchen würde, die die gleichen Dinge doof beziehungsweise toll finden? Genau das hat sich jetzt der Ex-Goldman-Banker Brendan Alper aus Brooklyn einfallen lassen.   

Adam-Sandler-Filme, Selfies von Hintern (Ja, wirklich), mit Verwandten abhängen - all das kann man jetzt frei heraus hassen, indem man in der App über den Bildschirm wischt. Wem das so genannte Swipen an Tinder immer so gefallen hat, der wird sich also freuen. Etwa 2000 Themen stehen zur Auswahl. Darunter auch Trump, Cannabis oder auch All-Inklusive-Hotels und Langsam Gehende. Mit der Zeit sollen die Nutzer sogar eigene Themen vorschlagen können.

Hat man sich mit ein paar Mal Wischen ein aussagekräftiges Hassprofil angelegt, schlägt die App einem Personen vor, die ein ähnliches Hass-Verhalten aufweisen. Die App verbindet also Menschen, die die gleichen Dinge hassen. Im besten Fall wird hinterher aus dem Hass Liebe...

RTL-Video: Tipps fürs Online-Dating

Es geht nicht nur um Hass

Eines muss man aber dazu sagen: Die Dating-App dient nicht als reiner Hass-Apparat, auch wenn sie „Hater“ heißt. Zu ernst nehmen sollte man das Ganze übrigens ohnehin nicht, schließlich wollen wir ja nicht alle zu hassenden Monstern werden. Glücklicherweise passen auch positive Menschen unter die Nutzer der App, denn die Themen, die auf dem Bildschirm erscheinen, können auch mit „Love“, „Like“ oder „Dislike“ sowie neutral bewertet werden. Ganz bestimmt finden auch die Paare, die die gleichen Dinge lieben, einander...  

Bisher gibt es die Dating-App nur für das iPhone, im Frühling soll sie auch für Android erhältlich sein. 

Falls Sie eben erst die digitale Dating-Welt betreten haben, erfahren Sie hier alles rund um das Thema „Dating-Apps“, was Sie wissen sollten. Unter anderem, wie Flirten zum Erfolg führt.  

Für ein erfolgreiches, erstes Date empfehlen wir in München übrigens  diese romantischen Orte.

Video: snacktv

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