Machtkampf geht in die letzte Runde

- Der US-Wahlkampf geht in die heiße Phase, und nicht nur die Amerikaner beschäftigt die Frage, welcher der Kandidaten nach dem 2. November ins Weiße Haus einziehen wird. Wer sind die Männer, die um das Präsidentenamt kämpfen, und mit welchen Programmen und Positionen werben sie um die Gunst der Wähler? Wer das genauer wissen möchte, der findet im Internet Informationen über die US-Wahlen und die Kandidaten - sogar in deutscher Sprache.

<P>Wofür George W. Bush eintritt und welche Positionen seine Regierung vertritt, verrät die amerikanische Botschaft auf www.us-botschaft.de. Im Kapitel "US-Politik" stehen wichtige Reden von Bush, Condoleezza Rice und Colin Powell in deutscher Übersetzung. Welche Positionen die Kandidaten bei den wichtigsten innen- und außenpolitischen Themen vertreten, sieht man im Wahl-Special der Tagesschau: Unter www.tagesschau.de werden die Ansichten der drei Bewerber Bush, Kerry und Ralph Nader zusammen gefasst und gegenüber gestellt. Ihre TV-Duelle kann man auf der Themenseite wahlweise als Audio- oder Video-Datei abspielen, oder sich Kommentare und Bewertungen dazu durchlesen.</P><P>Über aktuelle Ereignisse im Wahlkampf und die Stimmung in den USA berichten drei Hörfunk-Korrespondenten in einem Online-Tagebuch. Und wer wissen möchte, welche Rolle die Familie von George W. Bush im Wahlkampf und im politischen Machtgefüge der USA spielt, sollte sich den Hintergrundbericht über den "Bush-Clan" durchlesen. </P><P>Auch beim ZDF gibt es ein Special zur US-Wahl mit vielen Hintergrundberichten und Kommentaren. www.zdf.de  dokumentiert zudem, wie und warum einige Amerikaner gegen Bush protestieren. Wer Präsident wird, beschäftigt auch die Autoren des Dossiers zur Wahl auf www.politik-digital.de. In ausführlichen Artikeln erörtern USA-Experten und -Korrespondenten die Chancen der Kandidaten, die Rolle der First Ladies und die Wirkung des Internets auf die politische Meinungsbildung der Wähler. Großen Einfluss auf das Wahlergebnis schreiben Experten u. a. der christlichen Rechten in den USA zu, die George W. Bush mit seinen strikten Positionen gegen Abtreibung und gleichgeschlechtliche Ehen als geeigneten Vertreter ihrer Glaubensgrundsätze betrachten.</P><P>Wie stark die Evangelisten die Bush-Administration beeinflussen, kann man in einem Artikel der Bundeszentrale für Politische Bildung lesen. Den Beitrag "Die christliche Rechte und die amerikanische Politik" findet man in der Reihe "Aus Politik und Zeitgeschichte" auf www.bpb.de. Ein großes Themen-Special zum US-Wahlkampf hält die Online-Zeitung www.netzeitung.de bereit. Neben Nachrichten, Hintergrundberichten und Analysen findet man dort auch die Biografien der Kandidaten. Informationen über George W. Bush und John Kerry aus erster Hand bieten die offiziellen Webseiten www.johnkerry.com und www.georgewbush.com - allerdings nur in Englisch.</P><P> </P>

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