Magazin: Milliardenschwindel bei Krankenhaus-Abrechnungen

- Berlin - Überhöhte Krankenhaus-Abrechnungen haben den Krankenkassen in Deutschland im Jahr 2006 einem ARD-Bericht zufolge einen Verlust von bis zu einer Milliarde Euro beschert.

Die Hälfte der 64 000 im vergangenen Jahr von der Kaufmännischen Krankenkasse (KKH) überprüften Abrechnungen sei fehlerhaft gewesen, berichtete das Magazin "Report Mainz" am Montag. Die Kasse haben deshalb Nachforderungen von 25 Millionen Euro durchgesetzt.

Hochgerechnet auf alle Versicherten ergäbe das nach Schätzungen der KKH um bis zu eine Milliarde Euro erhöhte Krankenhausabrechnungen, berichtete das Magazin. Beispielsweise hätten die Kliniken "durch das Hinzufügen falscher Nebendiagnosen" zu hohe Fallpauschalen abgerechnet. Insgesamt geben die gesetzlichen Kassen pro Jahr etwa 50 Milliarden Euro für die Krankenhäuser aus.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Youtube im Inkognitomodus nutzen
In den meisten Webbrowsern können Nutzer einen Inkognitomodus aktivieren. In dieser Einstellung wird kein Surf-Verlauf anlegt. Auch YouTube bietet in der Android-App ein …
Youtube im Inkognitomodus nutzen
Erpressung nach angeblichem Pornoschauen
Zurzeit sind E-Mails mit der Drohung im Umlauf, privates Filmmaterial des Nutzers öffentlich zu machen, wenn dieser kein Geld zahle. Betroffene sollten auf den …
Erpressung nach angeblichem Pornoschauen
Firefox-Features auch auf Smartphones testen
Nutzer des Firefox-Browsers können Test-Features jetzt auch auf dem Smartphone und Tablet ausprobieren. Erweiterungen wie Notes und Lockbox lassen sich über mehrere …
Firefox-Features auch auf Smartphones testen
Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment
Laut Medienberichten plant Apple, zwei seiner iPhone-Modelle aus dem Sortiment zu nehmen. Kunden könnten nur noch wenige Wochen Zeit bleiben, um zuzuschlagen.
Letzte Chance zum Kauf? Apple nimmt offenbar beliebte iPhone-Modelle aus dem Sortiment

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.