+
Der Mann, der den Titel eines Pornofilms, Deep Throat, zum Decknamen bekam: Mark Felt.

Deep Throat ist tot

Er half den Journalisten Woodward und Bernstein, Präsident Nixon zu Fall zu bringen: Deep Throat, die Nummer zwei des FBI.

Mark Felt ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Der Mann, der mehr als dreißig Jahre nicht preisgab, dass er der Informant Deep Throat der Journalisten Bob Woodward und Carl Bernstein in der Watergate-Affäre war, starb an Herzversagen.

Deep Throat outet sich 2005

Vor knapp dreieinhalb Jahren, mit 91 Jahren, outete sich Felt schließlich in der amerikanischen Vanity Fair als der Informant, der damals in der Tiefgarage sein Wissen an die Journalisten weitergab, und damit den Rücktritt Nixons erzwang. 3sat erklärt die Umstände in deutscher Sprache. Auf den Seiten der Washington Post beschreibt Bob Woodward seine erste Begegnung mit Mark Felt.

In Deutschland: Kritik am BKA Gesetz

Ohne Felt hätten die unerfahrenen Journalisten der Washington Post niemals die Hintergründe des Einbruchs in das Hauptquartier der Demokraten, den Watergate-Komplex in Washington, aufdecken können. Der ehemalige FBI-Vizechef konnte sich den Journalisten anvertrauen, weil diese ihn mit Hilfe des amerikanischen Gesetzes auch gegen die Neugier des Staates schützen konnten. Heute sei das wegen des BKA-Gesetzes in Deutschland nicht möglich, schreibt Hans Leyendecker in der Süddeutschen Zeitung.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Neu auf dem Markt: Frische Smartphones und HD-Audio
Musik-Streamingdienst Deezer lockt mit Musik kostenlos in Hifi-Qualität. Das gilt für Nutzer, die die neue Desktop-App herunterladen. Neu in den Regalen liegen zudem die …
Neu auf dem Markt: Frische Smartphones und HD-Audio
Amazons Alexa: Einkaufen per Sprache von Anfang an aktiviert
Sprachassistenten wie Alexa sollen Nutzern Arbeit abnehmen - auch beim Bestellen von Produkten. Mancher fürchtet aber, dass dann ein unbedachter Satz gleich eine …
Amazons Alexa: Einkaufen per Sprache von Anfang an aktiviert
Streamingdienste bieten mehr als Musikplayer-Apps
Die CD-Sammlung verstaubt mittlerweile bei vielen im Regal. Die Musik ist digitalisiert und wird mit einem Player an Rechner oder Smartphone abgespielt - wenn denn …
Streamingdienste bieten mehr als Musikplayer-Apps
Private Nachrichten von anderen nicht veröffentlichen
Eine persönliche Nachricht sollte vor allem eins sein: privat und damit nicht für alle zugänglich. Wer dies nicht beachtet und Mitteilungen veröffentlicht, dem drohen …
Private Nachrichten von anderen nicht veröffentlichen

Kommentare