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Mark Zuckerberg

Mark Zuckerberg mit zweifelhafter Vergangenheit

New York - Das Leben von Mark Zuckerberg könnte so perfekt sein. Doch seine Vergangenheit lässt ihm keine Ruhe. Immer wieder tauchen dunkle Details aus der Zeit der Facebook-Gründung auf.

Mit 26 Jahren verändert sein Online-Netzwerk Facebook die Welt, der irgendwann anstehende Börsengang wird ihn zum Multimilliardär machen. Wenn da die Vergangenheit nicht wäre. Die turbulente Gründungszeit von Facebook 2003/2004 ist für immer neue Enthüllungen gut, die Löcher in Zuckerbergs Image reißen. Auch der Film “The Social Network“, in dem er als skrupelloser Egomane porträtiert wird, beruht auf einem Buch, das mit Hilfe früherer Weggefährten entstand.

Zur Vergangenheit gehören die Zwillingsbrüder Tyler und Cameron Winklevoss, die Zuckerberg vorwarfen, sie über den Tisch gezogen zu haben, als sie ihn anheuerten, ein Online-Netzwerk mit dem Namen ConnectU zu programmieren. Die Klage wurde mit einem Vergleich beigelegt. Wieviel Geld dabei an die Zwillinge floss, sollte eigentlich geheimbleiben. Bis eine beteiligte Anwaltskanzlei die Summe in einem Werbeprospekt herausposaunte: Es sollen saftige 65 Millionen Dollar gewesen sein. Im Frühjahr tauchten unschöne Zitate aus einem sechs Jahre alten Internet-Chat auf - damals bot Zuckerberg einem Kumpel Einblick in die Daten der ersten Facebook-Nutzer in Harvard an. Die “Dummköpfe“ vertrauten ihm.

Die lustigsten Gruppen auf Facebook

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In einem großen Interview, das offensichtlich dazu dienen sollte, den Imageschaden durch den Film zu begrenzen, entschuldigte sich Zuckerberg jüngst für die Sätze. Er sei seitdem erwachsener und klüger geworden. Damit bestätigte er allerdings auch erstmals selbst, dass die Geschichte wahr ist. Doch es sollte noch unterhaltsamer werden. Im Sommer tauchte ein Holzpellets-Fabrikant auf, der Anspruch auf 84 Prozent an Facebook erhebt. Er behauptet, im April 2003 einen Vertrag mit Zuckerberg geschlossen zu haben. Der Teenager habe sich bereiterklärt, für 1000 Dollar eine Netzwerk-Website mit dem Namen “The Face Book“ zu entwickeln. Das Produkt gehöre dem Dokument zufolge zur Hälfte dem Holz-Unternehmer, mit Anspruch auf weitere Anteile wenn es nicht rechtzeitig fertig wird. Facebook und Zuckerberg weisen den Vertrag als Fälschung zurück.

dpa

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