Maus macht Kinder stark

- Wer meint, dass Drogenkonsum bei Jugendlichen hier in Deutschland kein wirkliches Problem darstellt oder nur in sozialen Randgruppen auftritt, der liegt leider falsch. Wenn von Drogen die Rede ist, dann sind nicht nur harte Drogen wie Heroin oder Kokain gemeint, sondern auch die Volksdrogen Nikotin und Alkohol. Vor allem bei Jugendlichen ist die Hemmschwelle manchmal erschrechend gering - aus Neugier oder weil der Gruppenzwang in der Clique zu groß ist. Aus diesem Grund ist eine Aufklärungsarbeit über die Risiken und Folgen des Drogenkonsums besonders wichtig.

<P>Die wohl bekannteste Initiative die sich in der Drogenprävention engagiert, ist "Keine Macht den Drogen", die 1990 von Karl-Heinz Rummenigge ins Leben gerufen wurde. "Keine Macht den Drogen" veranstaltet nicht nur viele Aufklärungs- und Informationskampagnen für Jugendliche, sondern unterhält auch im Internet eine informative Webseite: www.kmdd.de.<BR><BR>Leitfaden zur Erziehung</P><P>Die Homepage ist eine ideale Anlaufstelle für Lehrer und Erzieher, die aktuelle Kampagnen in ihre Arbeit mit einbeziehen möchten, aber natürlich auch für Eltern, die wissen möchten, wie sie ihr Kind am besten vor Drogenmissbrauch schützen können. Sehr informativ sind bei www.kmdd.de die Hintergrundinformationen zum Thema "Sucht", in denen detailliert erläutert wird, wie der Begriff "Drogenabhängigkeit" heute definiert wird, wann eine Abhängigkeit vorliegt und worin die Unterschiede zwischen einer physischen und einer psychischen Abhängigkeit bestehen. Heute weiß man aus Untersuchungen, dass seelisch gesunde und zufriedene Kinder später ein sehr viel geringeres Suchtri- siko haben als solche, die bereits in der Kindheit auffällig geworden sind. Deshalb ist für Eltern der "Elternratgeber" ein guter Leitfaden für die Erziehung: Hier stehen gute Tipps, wie Kinder von klein auf stark gemacht werden und wie man frühzeitig Warnsignale erkennen kann. <BR>Auch die Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung setzt bei der Drogenprävention auf die frühe (Widerstands-)Kraft der Kinder. www.kinderstarkmachen.de stellt Aktionen, Projekte, Fortbildungen und Medienangebote vor.</P><P>An Jugendliche, die mit Drogen bereits Kontakt hatten, richtet sich www. step-hannover.de, die Website einer Drogenberatungsstelle in Hannover, auf der es Informationen und Beratungshilfe gibt. Im "Ravers Corner" wird eine "Böse Pillen Liste" geführt, in die laufend gefährliche Pillen aufgenommen werden, die in der Partyszene im Umlauf sind. Gegen 1,50 Euro Gebühr können Jugendliche auch Pillen einschicken und auf gefährliche Stoffe testen lassen. Die "Tipps und Tricks" bestehen aus Beiträgen über Drogenprävention für Jugendliche, deren Freunde und ihre Eltern. Außerdem hält STEP viele Informationsblätter zum Download bereit, in denen über die Wirkungsweise und Folgen einzelner Drogen aufgeklärt wird oder darüber, wie man sich in Drogennotfällen verhält.<BR>Für den Großraum München ist www.verantwortung.muc.kobis.de empfehlenswert, wo viele Initiativen, Beratungsstellen und Projekte zur Sucht- und Gewaltprävention mit Adresse und Link vorgestellt werden. </P><P>Adressen<BR>www.kmdd.de<BR>www.kinderstarkmachen.de<BR>www.step-hannover.de <BR>www.verantwortung.muc.kobis.de</P>

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