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Rapper Jay-Z ist der Chef bei Tidal.

Interessante Exklusiv-Deals

Medien: Apple will Streamingdienst Tidal kaufen

Berlin - Tidal hat nach langer Durststrecke endlich Rückenwind - dank Exklusiv-Deals mit Beyonce, Kanye West und Madonna. Jetzt soll Konkurrent Apple Interesse an dem Streamingdienst von Rapper Jay Z haben.

Apple ist laut einem Medienbericht an einer Übernahme des Streamingdienstes „Tidal“ des Rap-Musikers Jay Z interessiert. Der iPhone-Hersteller befinde sich derzeit in Gesprächen, den Dienst zu übernehmen, schreibt das „Wall Street Journal“ unter Berufung auf mit der Sache vertrauten Personen. Demnach wolle Apple die starken Verbindungen Tidals mit populären Musikgrößen wie Kanye West und Madonna nutzen, um den eigenen Musik-Service noch attraktiver zu machen.

Ein Tidal-Sprecher dementierte allerdings der Zeitung gegenüber, dass es Gespräche zwischen Apple und „Managern von Tidal“ gegeben habe. Dieses Dementi schließ allerdings nicht aus, dass Tidal-Eigentümer oder Personen aus dem Umfeld von Jay Z mit Apple gesprochen haben. 

Der Rapper hatte im März letzten Jahres die Plattform für 56 Millionen Dollar von der schwedischen Firma Aspiro übernommen. Der Dienst bietet insgesamt rund 40 Millionen Songs aller drei großen Musikkonzerne sowie Independent-Labels. Inzwischen konnte der Rapper auch 19 populäre Künstler an seinen Dienst binden und wirbt mit Exklusiv-Veröffentlichungen wie von Beyonce, Rihanna und Kanye West. Tidal ist auch der einzige Dienst, der die Musik des im April gestorbenen Musikers Prince im Katalog hat. Ein monatliches Abo kostet 10 beziehungsweise 20 Dollar, je nach Audio-Qualität.

Im Herbst will Apple seine Musikplattform runderneuern. Aktuell ist Apple Music mit 15 Millionen zahlenden Abo-Kunden unter den Streaming-Angeboten die Nummer zwei hinter Spotify mit etwa 100 Millionen Nutzern, davon zahlt ein Drittel für ein Abo.

dpa

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