Medizin-Nobelpreis geht an Amerikaner und Briten für Tomographie

- Stockholm - Der Nobelpreis für Medizin geht in diesem Jahr an Paul C. Lauterbur (USA) und Peter Mansfield (Großbritannien). Sie werden für die Entwicklung der Magnetresonanztomographie ausgezeichnet, die die inneren Organe des Menschen exakt und schonend abbildet. Das habe einen entscheidenden Durchbruch sowohl für Behandlung von Kranken als auch die medizinische Forschung bedeutet, teilte das Karolinska Institut am Montag in Stockholm mit.

<P>Die höchste Auszeichnung für Mediziner ist in diesem Jahr mit umgerechnet 1,1 Millionen Euro (10 Millionen Schwedische Kronen) dotiert. Die Nobelpreise werden traditionsgemäß am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833 - 1896), überreicht.</P><P>Im vergangenem Jahr hatten die Briten Sydney Brenner und John Sulston sowie der US-Forscher Robert Horvitz den Medizinnobelpreis erhalten. Sie haben herausgefunden, auf welche Weise die Gene unsere Organe steuern. Zudem haben sie entscheidende Erkenntnisse darüber gewonnen, wie der Körper nicht mehr benötigte Zellen gezielt absterben lässt.</P><P>Am Dienstag folgen die Bekanntgaben der Träger des Physik- und am Mittwoch des Chemie-Nobelpreises.</P>

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