Mehr als 2100 Klagen wegen Domain-Namen

Genf. Mehr als 2100 Klagen wegen des vermuteten Missbrauchs von Domain-Namen sind im vergangenen Jahr bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (Wipo) eingegangen.

Innerhalb von zehn Jahren befasste sich die Organisation mit 17.000 Streitfällen, wie die Wipo mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Zahl der Klagen um 9,5 Prozent zurück. In den meisten Fällen geht es um Internetadressen, auf die eine andere Partei wegen Namensähnlichkeit Anspruch erhebt.

2008 hatte die Hotelgruppe InterContinental mit 1542 Klagen gegen Domain-Namen bei weitem die meisten Beschwerden eingereicht. Rund ein Viertel (24 Prozent) der Klagen wurden vor einer Entscheidung der Experten geregelt. Von den übrigen Streitigkeiten endeten 87 Prozent mit dem Überschreiben der Namen zum Kläger, bei 13 Prozent wurde die Klage abgewiesen.

Aus den Vereinigten Staaten, Frankreich, Großbritannien, Deutschland und der Schweiz kamen die meisten Klagen. Zu den Betroffenen gehörten ebenfalls die USA und Großbritannien, aber auch China, Kanada, Spanien und Südkorea. (dpa)

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