Deutsche wegen IS-Zugehörigkeit zum Tode verurteilt

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Meister der Anpassung

- Reptilien bevölkern seit Millionen von Jahren die Erde. Die kaltblütigen Wirbeltiere konnten sich dank ihrer großen Anpassungsfähigkeit stets unter wandelnden Lebensbedingungen auf der Erde erhalten. Zurzeit gibt es etwa 7000 Arten, die die Biologen in Krokodile, Echsen, Schlangen und Schildkröten unterteilen. Unter heißen Klimabedingungen konnten sich die Reptilien besonders gut entfalten. Obwohl die Tiere aussehen wie kleine prähistorische Monster, stammen sie nicht von den Dinosauriern ab, sondern haben mit diesen nur einen gemeinsamen Vorfahren.

<P>Die Haut von Reptilien besteht aus miteinander verbundenen Schuppen. Die fehlende Sekretion verleiht ihnen eine trockene, bisweilen rauhe Struktur.<BR>Die größten Meister der Anpassung unter den Reptilien sind die Geckos. Ein besonders bissiges Exemplar ist der Tokee. Seine Haut ist besonders intensiv blau-rot gefärbt. Aufgrund seiner großen Gefräßigkeit jagt er sowohl andere Echsen als auch Insekten oder kleine Schlangen. <BR><BR>Eines der erstaunlichsten Merkmale der Geckos ist ihre Fähigkeit, auf jeder beliebigen Fläche klettern zu können. Hierfür sind ihre Finger und Zehen mit Haftlamellen ausgestattet. Dadurch vergrößern die Tiere ihre Berührungsfläche mit dem Untergrund. So können sie problemlos an einer Glasscheibe oder an der Decke laufen. <BR><BR>Weitaus gefährlicher nehmen sich unter den Reptilien die meisten Schlangenarten aus. Wie etwa die Weißlippen-Bambusotter, die in den Schlangentempeln Südostasiens als Glücksbringer verehrt wird. Trotz ihres Rufes als gefügiges Tier kann diese Klapperschlange den Menschen gefährlich werden, denn sie hält sich oft in der Nähe von Wohngebieten auf. <BR><BR>Eine hervorragende Zusammenstellung zahlreicher interessanter Reptilien hat nun der Fotograf Paul Starosta in seinem neuen Buch "Reptilien" veröffentlicht.<BR>"Es ist kein leichtes Unterfangen die Tiere zu fotografieren", erzählt Starosta. Meist versuchen die Reptilien vom Aufnahmetisch zu entkommen. Und wenn sie nicht zu fliehen versuchen, dann gehen sie in eine Angriffshaltung über, wie etwa die armdicke zischende Viper, der sich der Fotograf bis auf wenige Zentimeter nähern musste, um das gewünschte Bild zu erhalten. <BR><BR>"Aber auch wenn man einen kostbaren Gavial vor der Linse hat, der bekannt ist für sein schwaches Herz und seine leicht verletzbare Haut, ist man nicht wirklich entspannt", erzählt Starosta.<BR><BR>Der opulente Bildband wird ergänzt durch erläuternde Texte der Reptilienzüchter Teddy Moncuit und Karim Daoues. Ein äußerst informatives Buch mit hohem optischen Reiz. </P><P>"Reptilien". <BR>von Paul Starosta <BR>Knesebeck-Verlag, München, 2004. <BR>184 Seiten<BR>49,90 Euro<BR> ISBN: 3-89660-207-1.</P><P><BR>  </P><P><BR> </P>

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