Merkel sagt Weltraumforschung ihre Unterstützung zu

- Darmstadt - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat der Weltraumforschung ihre Unterstützung zugesagt. Nach einem Telefonat mit dem deutschen Astronauten Thomas Reiter auf der Raumstation ISS sagte Merkel am Donnerstag in Darmstadt, Weltraumforschung sei nicht nur faszinierend, sondern habe der Menschheit schon vieles gebracht, zum Beispiel in der Gesundheitsforschung.

"Es ist wichtig, dass wir uns der Weltraumforschung verpflichten", sagte Merkel. "Wenn wir nicht auf Forschung setzen, wird es langweilig und die anderen tun es." Ziel sei, die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf drei Prozent des Bruttoinlandsproduktes anzuheben. Dabei werde die Weltraumforschung eine wichtige Rolle spielen.

"Wir sind hier alle guten Mutes", sagte Reiter bei dem Telefonat aus der Station. Das Team im All habe am Vormittag Übungen für einen möglichen Notfall unternommen und Experimente vorbereitet. "Also klappt alles prima", fasste Merkel zusammen. "Es ist einfach ganz toll, was die Technik heute möglich macht", sagte sie im Europäischen Satellitenkontrollzentrum in Darmstadt nach ihrem ersten Telefongespräch ins All.

Die Kanzlerin interessierte neben den wissenschaftlichen Experimenten an Bord der ISS vor allem auch das Privatleben im All. "Haben Sie denn auch schon Zeit gehabt, ein bisschen Gitarre zu spielen?", wollte sie wissen. "Dafür war bislang leider wenig Zeit. Ich habe aber immerhin schon die Gitarre gestimmt. Eine Saite war gerissen, die habe ich schon ersetzt", antwortete der Astronaut, der seit dem 6. Juli als erster Deutscher an Bord der ISS arbeitet. Er wird dort mindestens sechs Monte bleiben.

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