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Ein Meteorit von der Größe eines Tennisballs ist in der Nähe von Washington in eine Arztpraxis eingeschlagen.

Meteorit schlägt in Arztpraxis ein

Washington - Ein Meteorit ist am späten Montagnachmittag in eine kleine Hausarztpraxis bei Washington eingeschlagen. Er verwüstete Teile des Gebäudes.

Frank Ciampi arbeitet gegen 17.30 Uhr an Patientenakten, als er plötzlich einen lauten Knall hörte. Erst dachte der Arzt, dass ein Bücherregal im Nebenzimmer der Praxis zusammengebrochen war.

Als er die Tür seines Büros öffnete, bot sich ihm ein Anblick der Verwüstung: Aus einem Loch in der Decke regnete es Holzstücke, Gips und Isolierung. Auf dem Boden lagen drei Gesteinsbrocken, die zusammengefügt so groß wie ein Tennisball waren, beschreibt Brian Lidgardz das Szenario in seinem Blog mai-penrai.net. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt.

Da man sich nicht einig war, was es mit den Brocken auf sich hatte, entschieden Ciampi und seine zwei Kollegen, die zusammen mit ihm die Gemeinschaftspraxis betreiben, dass ein Fernsehsender die Bruchstücke zu Cari Corrigan, einer Expertin des Naturhistorischen Museums des Smithsonian Instituts, bringen sollte. Das berichtet die Nachrichtenseite dnews.de und beruft sich auf eine Meldung der niederländischen Nachrichtenagentur Novum.

Diese untersuchte das Gestein und bestätigte die Echtheit des Meteoriten. Das Geschoss aus dem All sei wahrscheinlich mit rund 350 Stundenkilometern in das Zweistöckige Gebäude eingeschlagen, zitiert die Nachrichtenseite msnbc.msn.com die Wissenschaftlerin.

Wäre der Meteorit nur wenige Minuten früher eingeschlagen, hätte es in der gut besuchten Praxis vermutlich Tote gegeben.

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