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Sie will den sudanesischen Flüchtlingen Helfen: Mia Farrow vor (links) und seit dem Hungerstreik.

Mia Farrow hungert für Darfur und die Welt guckt zu

Mia Farrow will Aufmerksamkeit für das Krisengebiet Darfur: Seit dem 27. April ist die Schauspielerin im Hungerstreik. Über Youtube sieht die Welt dabei zu.

Ausgemergelt wirkt sie, und schwach. Seit nunmehr zehn Tagen hat Mia Farrow (64) außer Wasser nichts zu sich genommen. Auf ihrem Youtube-Kanal und ihrer Webseite miafarrow.org erzählt sie täglich, wie es ihr dabei geht und informiert zugleich über die Situation in den Flüchtlingslagern der westsudanesischen Region.

Farrow, die 1968 mit Roman Polanskis Film "Rosemary's Baby" bekannt wurde, ist mit ihrer Aktion Teil des Hilfsprojekts Save Darfur. Aus der Region wurden 13 Hilfsorganisationen ausgewiesen. Seither leben die 2,7 Millionen Flüchtlinge auf sich allein gestellt. Der Focus beschreibt die Situation in den Flüchtlingslagern und die unsichere Lage für Frauen und Kinder.

Doch Farrow will sich nicht zu Tode hungern - sie will auf den Konflikt aufmerksam machen und fordert ihre Zuschauer auf, dem Weißen Haus und US-Präsident Barack Obama zu schreiben. Drei Wochen will sie durchhalten - wenn sie es so lang schafft. Ein Autor der Süddeutschen Zeitung hat sich die Videos der hungernden Farrow angesehen und beschreibt deren beklemmende Wirkung.

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