Microsoft investiert Millionen in Bildungsprojekt

- Berlin/München - Microsoft wird die Förderung von Bildungsprojekten in Deutschland bündeln und deutlich ausbauen. "Wir haben in Deutschland bislang rund 30 Millionen Euro im Jahr für den Bildungsbereich ausgegeben, davon ein Großteil als Sachspenden. Diese Summe wird Microsoft nun um einen zweistelligen Millionenbetrag aufstocken", sagte Jürgen F. Gallmann, Geschäftsführer der Microsoft Deutschland GmbH am Donnerstag der dpa in Berlin.

<P>Gemeinsam mit Partnern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft startet das Unternehmen das Bildungsnetzwerk "WissensWert", das voll von Microsoft gesponsert wird. Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn (SPD) habe die Schirmherrschaft übernommen.</P><P><BR>"Deutschland ist für Microsoft ein wichtiger Markt. Wer auf einem solchen Markt viel kommerziellen Erfolg hat, sollte sich auch gesellschaftlich engagieren", sagte Gallmann. "Wir engagieren uns, um den Standort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten und einen Beitrag zur Volkswirtschaft zu leisten."</P><P><BR>"WissensWert" sei wie ein Baukasten aufgebaut und umfasse die Bereiche Sprechen im Kindergarten und in der Vorschule, Lesen und Lernen in der Schule, Vorausdenken an den Universitäten sowie das Thema Gestalten bei der Weiterbildung. Microsoft sei in der Lage, Innovationen in die Wissensvermittlung einzubringen. "Die Lerninhalte muss die Politik definieren", sagte Gallmann der dpa.<BR>"WissensWert" sei zunächst auf einen Zeitraum von fünf Jahren ausgelegt. In Rahmen des Projektes werde sich Microsoft auch an der Initiative "Schulen ans Netz" beteiligen.</P><P><BR>Der Softwarekonzern wird für den Bildungssektor auch eigene Produkte auf den Markt bringen. "Programme wie der Microsoft Class Server sollen eine neue Form des vernetzten Lernens, das so genannte kollaborative Lernen unterstützen", sagte Gallmann. Die Software helfe zum Beispiel dem Schüler, eigenverantwortlich seine Aufgaben abzuarbeiten und unterstütze den Lehrer bei der Korrektur der Hausabgaben. "Das System ist natürlich nicht als Ersatz für ein persönliches Gespräch zwischen Lehrer und Schüler gedacht." </P>

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