Microsoft rüstet Internet Explorer auf

New York/Unterschleißheim - Microsoft rüstet unter starkem Konkurrenz-Druck seinen Internet Explorer mit neuen Funktionen auf und setzt dabei einen Schwerpunkt auf Datenschutz.

Mit der seit Mittwochabend verfügbaren zweiten Vorversion (Beta) des Internet Explorer 8 können die Nutzer unter anderem erstmals im Web surfen, ohne eine Spur auf dem PC zu hinterlassen, teilte Microsoft mit. Verlauf, Kennwörter und temporäre Dateien werden beim "unerkannten Browsen" gar nicht erst auf dem Rechner abgelegt. Die Funktion soll die Sicherheit erhöhen, zum Beispiel wenn man einen fremden Rechner in einem Internet-Cafe benutzt.

Das "unerkannte Browsen" ergänzt Microsoft mit der Funktion "Inkognito". Sie hindert besuchte Websites daran, den Besucher und seine Aktionen, die er ausführt, nachzuverfolgen. Neben weiteren Sicherheits-Funktionen wie einem verbesserten Schutz vor Phishing- Angriffen verspricht Microsoft auch ein deutlich schnelleres Laden von Internet-Seiten sowie neue praktische Funktionen.

Ein Beispiel dafür sind "WebSlices": Damit behalten Anwender auch während des Surfens im Internet ständig wichtige Informationen wie zum Beispiel aktuelle Preise einer Online-Auktion im Auge. Sie werden in der Favoritenleiste angezeigt und ständig aktualisiert.

Microsoft stellt die neue Explorer-Software in Beta-Versionen zum intensiven Testen seit April zur Verfügung. Die endgültige Fassung des Internet Explorer 8 kündigte Microsoft für "später in diesem Jahr" an.

Microsoft ist bei den Internet-Browsern - Programmen zum Navigieren im Web - einer zunehmenden Konkurrenz ausgesetzt. Vor allem das Open-Source-Programm Firefox konnte dem Explorer Marktanteile abjagen. Microsofts Browser hält derzeit etwa 73 Prozent des Marktes - vor einigen Jahren waren es noch mehr als 90 Prozent. Im Juni kam die neue Firefox-Version auf acht Millionen Downloads in den ersten 24 Stunden nach der Veröffentlichung. Ein weiterer Starker Konkurrent ist der Browser Safari von Apple.

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