IT-Knowhow für Kiffer

Microsoft steigt ins Cannabis-Business ein

Washington - Immer mehr US-Bundesstaaten legalisieren den Marihuana-Genuss. In dem Millionen-Business mischt jetzt als erster Groß-Konzern auch Microsoft mit - ganz legal.

Der US-Technologieriese Microsoft steigt in den wachsenden Markt rund um den legalen Marihuana-Handel ein. Der Konzern verkündete am Donnerstag eine Zusammenarbeit mit dem Start-up Kind Financial, das Behörden die elektronische Nachverfolgung von Cannabissamen ermöglicht. So soll verhindert werden, dass diese für illegale Zwecke genutzt werden.

Kind Financial bietet Behörden verschiedene Dienstleistungen rund um die Verwaltung legaler Marihuana-Aktivitäten an. Er sei "erfreut" über die Unterstützung durch Microsoft, erklärte Unternehmenschef David Dinenberg. Microsoft-Managerin Kimberly Nelson erklärte, hinter der Zusammenarbeit stehe auch die Erkenntnis, dass das Cloud-Angebot von Microsoft das einzige sei, das die für Regierungsaufgaben notwendigen Standards erfülle.

In den USA gibt es eine zunehmende Akzeptanz für die medizinische Nutzung von Marihuana. Zudem ist der Konsum von Marihuana als Freizeitdroge in den Bundesstaaten Colorado, Alaska und Washington legal. Im Herbst stimmen auch die Wähler im bevölkerungsreichsten Bundesstaat Kalifornien über eine entsprechende Gesetzesänderung ab.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Mehr zum Thema

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

No-Name-Geräte: Welche lohnen sich wirklich?
Ein iPhone für 1000 Euro, eine Siemens-Waschmaschine für 1200 Euro – lohnt sich das wirklich? Wie gut sind die Alternativen der Billighersteller? Kann das englische …
No-Name-Geräte: Welche lohnen sich wirklich?
Nintendo-Konsole Switch im Test: Super Mario schick wie nie
München - Super Mario bekommt eine neue Heimat. Nachdem der Kult-Klempner zuletzt mit einer App auf dem iPhone fremdging, erscheint am 3. März die neue Nintendo-Konsole …
Nintendo-Konsole Switch im Test: Super Mario schick wie nie
Videoplattform Vine schließt am 17. Januar
Twitter schaltet seine Video-Plattform Vine ab. Die zugehörige Webseite wird dann in ein Archiv umgewandelt, neue Beiträge können nicht mehr veröffentlicht werden.
Videoplattform Vine schließt am 17. Januar
Virtueller Baukasten für Lego-Fans
Mit Lego lassen sich beeindruckende Dinge bauen. Das muss nicht unbedingt mit echten Bausteinen sein: Wer mag, kann auch virtuelle Lego-Meisterwerke erschaffen.
Virtueller Baukasten für Lego-Fans

Kommentare