Wiesn-Ticker: Fahrgeschäft wegen Störung außer Betrieb - und es ist ausgerechnet dieses

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Sie hat gerade gesehen, auf welcher Internetseite ihr Mann zuvor war - ihr wird im Werbespot von Microsoft daraufhin übel.

Microsoft zieht  Ekel-Werbespot zurück

Die Werbekampagne von Microsoft für den neuen Internet Explorer 8 ist kräftig nach hinten los gegangen: Den Werbespot unter dem Motto „Oh mein Gott, ich muss kotzen“ fanden die meisten (potenziellen) Microsoft-User überhaupt nicht witzig.

Der Werbespot: Ein Paar sitzt am Küchentisch. Er surft im Internet. Nachdem ihr Mann aufsteht und kurz aus dem Raum geht, schnappt sich die Frau den Laptop. Verwundert frägt sie sich: “Was ist das denn?“ Dann fängt sie an zu würgen und erbricht sich auf ihren Göttergatten - der zuvor scheinbar auf nicht ganz jugendfreien Internetseiten unterwegs war.

Ein Sprecher tritt ins Bild und sagt: „Leiden Sie auch an O.M.G.I.G.P.?“ Das bedeutet so viel wie „Oh mein Gott, ich muss kotzen“. In diesem Fall rät er allen Usern, sich den Internet Explorer 8 zu instalieren, bei dem man „privates surfen“ aktivieren könne - „damit nichts im Internet-Verlauf hängen bleibt“. Dann würde auch niemand mehr von der Seite „haarige............“ überrascht.

Microsoft hat nach massiven Protesten der Nutzer den Werbespot wieder zurück gezogen - ob die Betrachter der Mageninhalt der Frau oder die pornografische Anspielung gestört hatte, wurde nicht gesagt. Der Spot war Teil der aktuellen Kampagne „Better Browser“.

Das Wallstreet Journal zeigt den Spot aber noch auf seiner Internetseite.

Die Seite technologizer.com stellte sich daraufhin die Frage, ob dieser Microsoft-Spot der schlechteste Werbespot einer Technologie-Firma sei. Autor Harry McCracken musste aber verneinen. Seiner Meinung nach könnte ein Werbefilm aus dem Jahr 1985 für den Commodore 64 diese Auszeichung tragen, der auch auf der Seite gezeigt wird.

len

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