Migräne sofort behandeln lassen

- Migräne sollte rechtzeitig behandelt werden, um Folgeerkrankungen zu verhindern. Die Kopfschmerzattacken könnten beispielsweise zu Depressionen führen, teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN) in Hamburg anlässlich des Nationalen Kopfschmerztages am 5. September mit.

 In seltenen Fällen kommt es sogar zu Schlaganfällen und Gefäßerkrankungen. Prinzipiell sollten Betroffene es vermeiden, sich selbst zu behandeln. "Bei nicht sachgemäßer Anwendung können Medikamente zu Dauerkopfschmerzen führen", warnt Prof. Hans-Christoph Diener, Vizepräsident der DGN.

Neuere Studien zeigen, dass bei Migränepatienten eine erbliche Veranlagung vorliegt, so Prof. Diener, Chef der die Klinik für Neurologie im Uniklinikum Essen. Ausgelöst werden die Anfälle zum Beispiel durch Lärm, Flackerlicht oder Zigarettenrauch, aber auch durch Stress und insbesondere bei Frauen durch Hormonschwankungen. Dadurch wird das so genannte Migränezentrum im Gehirn in Übererregung versetzt, auch Blutgefäße könnten sich entzünden. Neben dem Vermeiden der auslösenden Faktoren ist auch eine Migräneprophylaxe mit Medikamenten hilfreich.

Migräne zählt zu den häufigsten Volkskrankheiten in Deutschland. Besonders betroffen sind die 30- bis 40-Jährigen. Meist treten die Attacken ein bis sechs Mal im Monat auf.

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