Millionen Romane suchen elektronisch ihre Leser

- Die Deutschen lesen (zu) wenig. Deswegen stellen wir diesmal Webseiten vor, die Spaß am Buch und am Lesen vermitteln. "Das große Lesen" nennt sich die Aktion, mit der das ZDF nach den Lieblingsbüchern der Deutschen sucht, die Anfang Oktober in einer großen Fernsehshow präsentiert werden.

<P>Auf der ZDF-Webseite www.zdf.de erfährt man, dass bereits 250 000 Deutsche ihr Lieblingsbuch genannt haben, ebenso wie viele Prominente. Ein Themenspecial bietet interessante Beiträge über Bücher, Schriftsteller und Literaturbetrieb. Und wer will, kann seine Belesenheit im großen Literaturquiz testen.</P><P>Große Verdienste um das Lesen hat sich Elke Heidenreich mit ihrer Fernsehsendung "Lesen!" erworben. Ihre Buchempfehlungen stürmen regelmäßig die Bestsellerlisten. Auch "Lesen!" ist auf der Website des ZDF zu finden mit Interviews, einem Newsletter zur Sendung und den Bücherlisten sämtlicher Sendungen.<BR><BR>Bücher und ihre Autoren stehen auch bei "Lesezeichen", dem Literaturmagazin des Bayerischen Fernsehens, im Mittelpunkt. Unter www.br-online.de/kultur/literatur/lesezeichen stehen alle Rezensionen, Interviews und Beiträge der Sendungen sowie viele interessante Links für Literaturfreunde.<BR><BR>Auch Reich-Ranicki residiert im Internet</P><P>Lust aufs Lesen, aber auf der Suche nach dem richtigen Buchtipp? Dann lohnt sich ein Besuch bei www.lustauflesen.de! Die schön und übersichtlich aufgemachte Webseite steckt voll lesenswerter Buchvorstellungen und Rezensionen. Die Besprechungen sind gut geschrieben und nach "Neuerscheinungen", "Romane", "Sachbücher" und "Bildbände" geordnet. In der Rubrik "Miszellen" verbergen sich u. a. Hörbuchedition von Kinskis Lesungen aus der Weltliteratur oder die Vorstellung von Buchreihen wie "Ullstein Sparbuch". <BR><BR>Lesenswert ist auch das gleichnamige Portal für Buchliebhaber, www.lesenswert.de. Da das Buchportal erst seit August 2004 wieder gepflegt wird, sind noch nicht alle Rubriken gefüllt, aber schon jetzt stehen über 700 Buchbesprechungen zur Wahl und einigen Themenspecials wie z. B. die zeitgenössische Literaturszene der Türkei.<BR><BR>Beiträge zur Gegenwartsliteratur anderer Länder und Kontinente kann man im Internet auch in der Literaturzeitschrift www.literaturkritik.de lesen. Das Magazin beleuchtet in seinen monatlichen Ausgaben jeweils ein Schwerpunktthema, veröffentlicht aber auch regelmäßig Rezensionen von Neuerscheinungen der internationalen Literaturszene. </P><P>Auf den Internetseiten der Literaturkritik residiert auch Deutschlands Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki. Gibt man www.literaturkritik.de/reich-ranicki ein, so stößt man auf das persönliche Portal des streitbaren Rezensenten, wo nicht nur alle von Reich-Ranicki veröffentlichten Bücher abrufbar sind, sondern auch viele aktuelle Beiträge von ihm. Wer wissen möchte, welche Romane, Erzählungen und Gedichte Reich-Ranicki zu den wichtigsten der deutschen Literatur zählt, sollte www.derkanon.de anwählen. Hier werden die drei von ihm zusammengestellten Sammlungen mit Romanen, Erzählungen und Lyrik vorgestellt.<BR><BR>Literatur (fast) zum Anfassen gibt es übrigens auf www.literaturhaus-muenchen.de. Das Programm informiert über alle aktuellen Veranstaltungen und Lesungen bekannter und junger Autoren. Wer Literatur live erleben möchte, muss sich dann nur noch eine Eintrittskarte besorgen und hingehen.</P><P>Adressen<BR>www.zdf.de<BR>www.br-online.de/kultur/literatur/lesezeichen<BR>www.lustauflesen.de<BR>www.lesenswert.de<BR>www.literaturkritik.de<BR>www.literaturkritik.de/reich-ranicki<BR>www.derkanon.de<BR>www.literaturhaus-muenchen.de<BR></P><P> </P>

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