Der Fujitsu Esprimo Q920 eignet sich gut als Bürorechner. Foto: Fujitsu

Mini-PCs fürs Arbeiten und Spielen

Sie sparen Platz und Strom, bei der Leistung halten die kleinen Mini-PCs im Alltag auch meistens mit. Für Spieler mit hohen Ansprüchen sind sie allerdings keine gute Wahl.

München (dpa/tmn) - Sie sind klein, meistens ziemlich leise, und doch steckt im Inneren eines Mini-PCs leistungsfähige Hardware. Deshalb sind sie für die Büroarbeit und Gelegenheitsspieler gut geeignet.

Für die Büroarbeit mit Textdokumenten und Präsentationen, Fotos, Mails und das Stöbern im Netz reichen die Kleincomputer völlig aus, urteilt die Zeitschrift "PCgo" (Ausgabe 8/15), die zwölf verschiedene Modelle unter die Lupe genommen hat. Mehr noch: Im Vergleich zum klassischen Desktop-Rechner sind die Minis sparsamer beim Platz- und Stromverbrauch.

Die meisten Mini-PCs basieren auf für den mobilen Einsatz ausgelegten Komponenten, wie sie auch in Notebooks verbaut werden. Daher sind sie ähnlich schnell wie moderne Laptops und bringen auch Anschlüsse wie USB 3.0, Gigabit-Ethernet und manchmal sogar schnelles WLAN nach dem ac-Standard mit. Als Speicher kommen häufig schnelle SSD-Chips zum Einsatz, für größere Datenmengen erlauben einige Geräte den Einbau einer oder mehrere 2,5-Zoll-Festplatten.

Während das kompakte Gehäuse und die sparsame Hardware bei der Arbeit eher Vorteile sind, kommen anspruchsvolle Spieler mit einem Mini-PC nicht auf ihre Kosten. Allein schon aus Platzgründen lassen sich leistungsstarke Grafikchips und Lüfter für die Warmluftabfuhr kaum einbauen. Stattdessen setzen die Hersteller meist auf im Prozessor integrierte Einheiten. Die Folge: Ältere Spiele laufen ganz gut, auch solche mit geringen Anforderungen an die Grafik. Mit anspruchsvollen 3D-Spielen und neueren Blockbuster-Titeln sind die Mini-PCs überfordert.

Wenn es trotzdem unbedingt ein kleiner Computer sein soll, raten die Experten zu speziell auf Spieler ausgerichteten Modellen. Die gibt es zum Beispiel von Alienware, Asus oder Gigabyte mit leistungsstärkeren Grafikchips, Core-i-Prozessoren und mehr Arbeitsspeicher. Mit einem ausgewachsenen Gaming-PC können allerdings auch diese Maschinen nicht mithalten.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
München - Die App „Meitu“ bietet besondere Möglichkeiten der Bildbearbeitung. Die sozialen Medien toben sich damit gerne aus. Doch für die neuen Filter zahlt man einen …
Darum sollten Sie diese beliebte Foto-App nicht nutzen
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Hörbücher aus dem iTunes-Store bezieht Apple nun nicht mehr ausschließlich von Audible. Das ergaben Verfahren der EU-Kommission und des Bundeskartellamts gegen …
Verlage können Hörbücher direkt Apple anbieten
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
München - Sind Selfies gefährlich? Japanische Forscher haben herausgefunden, dass das Handy-Selbstportrait in Kombination mit einer beliebten Geste zum Sicherheitsrisiko …
Darum sollten Sie auf Selfies nie diese Geste machen
Neue Smartphones und virtuelle Displays
Man könnte meinen, auf dem Tisch steht nur ein schnöder Toaster. Doch dahinter steckt der Xperia Projector von Sony. Er wirft Bedienoberflächen an die Wand. Neben diesem …
Neue Smartphones und virtuelle Displays

Kommentare