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Verlässt als Vierter das Kabinett: Nach John Huttons Ausstieg steht der Premierminister Gordon Brown am Rande des Rücktritts.

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Massenflucht aus britischem Kabinett

Das schreiben die Anderen: Experten rechnen mit Browns Rücktritt, Airbus flog wohl zu langsam und Innenminister fordern Verbot von Gewaltspielen.

Vierter Minister geht - schlägt Browns Stündlein?

Der britische Verteidigungsminister John Hutton ist der vierte Minister, der in dieser Woche das britische Kabinett verlässt. Allerdings gibt Hutton den Posten aus familiären Gründen ab, berichtet die Tagesschau.

Zuvor hatte der Rückzug des britischen Arbeitsministers James Purnell die Regierungskrise verschärft. Er forderte den Premierminister Gordon Brown zum Rücktritt auf. Dieser gab am Morgen bekannt, sein Kabinett umbilden zu wollen.

Die britischen Journalisten sind sich sicher, dass Brown nicht mehr lange im Sessel sitzt. Es geht um Tage, womöglich sogar nur Stunden, sind sich manche sicher. Die Süddeutsche Zeitung hat die britischen Pressestimmen gesammelt.

Airbus flog vermutlich zu langsam

Vermutlich war der am Montag verunglückte Airbus tatsächlich zu langsam unterwegs, schreibt Bild.de. Darauf weisen Funksignale hin, die die Air-France-Maschine kurz vor dem Absturz sendete. Sie haben verschiedene Geschwindigkeitssignale transportiert, die jedoch nicht zusammenpassten. Ein Experte bestätigt den Verdacht bei Spiegel Online.

Innenminister wollen Gewaltspiel-Verbot

Als Reaktion auf den Amoklauf in Winnenden fordern die Innenminister der Länder ein Verbot von Gewaltspielen. Das beschloss die Innenministerkonferenz am Freitag, schreibt die taz. Die Zeitung klärt auch über die Kritikpunkte an dem Beschluss auf: Die positive Wirkung eines solchen Verbots ist nach Expertenmeinung nicht bewiesen, auch gebe es keinen erwiesenen Zusammenhang zwischen den Spielen und Amokläufen. Auf diese Punkte weist auch Welt Online in einem Kommentar hin.

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