Mission Mars an der FH München

- Studenten an der Fachhochschule München haben gemeinsam mit kanadischen Kommilitonen eine Software entwickelt, die selbst gebaute Roboter fernsteuern kann. Der Clou dabei: Die Erarbeitung des Pilotprojektes verlief fast ausschließlich über das Internet.

<P>Initiator der deutsch-kanadischen Kooperation ist der Münchner FH-Professor Reinhard Schiedermeier: Er stellte den Studierenden beider Länder die Aufgabe, einen Roboter zu bauen und eine Software zu entwickeln, die den Roboter über Distanzen hinweg bewegt, zum Beispiel auf dem Mars. Sämtliche Bauelemente mussten selbst konstruiert und programmiert werden. Das Pilotprojekt der beiden Länder fand im Rahmen des "Canada-European Community Programm für Co-Operation in Higher Education and Training" statt, das seit Dezember 2000 zwischen kanadischen und europäischen Forschern vermitteln möchte. Die am derzeitigen Projekt über Robotersteuerung teilnehmenden Studierenden aus München bestehen aus zwei Gruppen á´ acht Studenten. Drei von den 16 angehenden Informatikern und Mathematikern sind Frauen. Die acht kanadischen Mitstreiter studieren am Kwantlen University College, Vancouver. <BR><BR>Mehr als drei Monate Entwicklungsarbeit liegen nun hinter den jungen Köpfen, und derzeit fiebern sie wohl dem 19. Januar entgegen: Denn nächste Woche wird der "final run" stattfinden - natürlich interkontinental. In Vancouver wird sich ein Roboter bewegen, so hoffen die Studenten, der von München aus ferngesteuert wird. Nur ein wenig später wird dann das mechanische Pendant der Kanadier in München seine Runden drehen. <BR><BR>In noch ferner Zukunft liegt sogar der Griff nach den Sternen: Durchaus denkbar wäre nach erfolgreich absolviertem Experiment, dass die Software bei Mars-Missionen zum Einsatz kommt. Doch das bleibt für die jungen Studierenden hier und heute noch eine Vision. Wie der Traum vom transatlantischen Sprung wahr wird, kann jeder Interessierte am 19. Januar beobachten. Im Raum G2.14 der FH München, Lothstraße 34 findet der Roboter-Testlauf statt.<BR></P>

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Smartphone-Prozessor Snapdragon 855 unterstützt 5G-Mobilfunk
Mit 5G kommt die nächste Generation des Mobilfunks. Damit die Smartphones mit dem neuen Leistungsstandard auch Schritt halten können, rüstet der Chip-Hersteller Qualcomm …
Smartphone-Prozessor Snapdragon 855 unterstützt 5G-Mobilfunk
Experten warnen vor Falle: WhatsApp-Kettenbrief kann teuer für Sie werden
Seit einigen Tagen kursiert ein neuer Weihnachts-Kettenbrief auf WhatsApp. Dabei soll es sich aber um einen teuren Betrug handeln.
Experten warnen vor Falle: WhatsApp-Kettenbrief kann teuer für Sie werden
Neues "Far Cry New Dawn" spielt in der Post-Apokalypse
Die beliebte Ballerspiel-Reihe "Far Cry" bekommt Zuwachs. Ab kommenden Februar können sich Spieler durch eine vom Atomkrieg zerstörte Welt kämpfen.
Neues "Far Cry New Dawn" spielt in der Post-Apokalypse
Es gibt immer noch Probleme beim grenzenlosen Streaming
Deutsche Nutzer von Streamingdiensten wie Netflix oder Spotify haben immer noch Schwierigkeiten, die Inhalte aus ihrem Heimatland auch im EU-Ausland zu empfangen. Dies …
Es gibt immer noch Probleme beim grenzenlosen Streaming

Kommentare