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Ein von Sanddünen umwucherter Leuchtturm in Dänemark. Plätze wie dieser lassen sich auf www.artificialowl.net erkunden. Foto: artificialowl.net/dpa-tmn

Ungewöhnlicher Reiseführer

Mit "artificialowl.net" zu verlassenen Orten

Nicht jeder möchte auf Reisen immer nur die üblichen Sehenswürdigkeiten fotografieren. Wer eine Vorliebe für skurrile Ausflugsorte wie verlassene Diamantenminen hat, findet sie auf der Webseite "artificialowl.net".

Berlin (tmn) - Verrostete Flugzeuge, leerstehende Palastruinen oder von Algen überzogene Schiffwracks: rund um den Globus sind "abandoned man-made creations" zu finden. Also von Menschen erschaffene Bauten, Maschinen oder Kunstwerke, die zum Verfall bestimmt zurückgelassen wurden.

Die Webseite "artificialowl.net" sammelt sie. Ob verlassene Diamantenminen in Namibia oder im Sturm gestrandete russische Kreuzer vor Nordnorwegen: Sortiert nach Kategorien oder Ländern kann man auf dieser Seite mehr als 200 verlassene Orte entdecken. Die beeindruckenden Bilder werden durch kurze Informationen über die eigentliche Bestimmung des Ortes ergänzt. Außerdem sind bei jedem Ort die exakten Koordinaten angegeben, sowie ein Link zu Google Maps, um den Ort virtuell zu erkunden.

Manche Fundorte können bereits nur noch online erkundet werden. Etwa das 1994 vor Nordnorwegen gestrandete russische Schiff Murmansk. Es wurde mittlerweile zerlegt und verschrottet.

artificialowl.net

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