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Schön die Blende öffnen und schon stehen die Heidelbeeren im Vordergrund des Fotos. Die Erntehelferin ist noch erkennbar, aber verschwimmt im Hintergrund. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert

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Mit Blendenöffnung Tiefenschärfe von Fotos steuern

Schöne Porträts mit verschwommenem Hintergrund? Freistehende Blüten oder eine herausgelöste Detailaufnahme? Mit dem richtigen Einsatz der Blende lässt sich das ganz einfach erreichen. Aber auch Smartphone-Knipser können mit der Tiefenschärfe spielen.

München (dpa/tmn) - Mit der richtigen Blendenöffnung können Fotografen die Tiefenschärfe ihrer Fotos beeinflussen. Mit einer großen Blendenöffnung von zum Beispiel f4 lassen sich Motive im Vordergrund betonen und der Hintergrund verschwimmt in Unschärfe, berichtet die Zeitschrift "Colorfoto".

Eine kleine Blendenöffnung (etwa 16, 22 oder höher) hat eine höhere Tiefenschärfe - so ist auch noch der Hintergrund erkennbar. Ausgehend vom scharfgestellten Punkt breitet sich die Schärfe mit dem Abblenden nach vorne und nach hinten aus. Die Ausdehnung hängt auch mit dem gewählten Objektiv zusammen. Teleobjektive liefern laut "Colorfoto" etwa eine geringere Tiefenschärfe als Weitwinkel.

Für das Spiel mit der Tiefenschärfe brauchen Fotografen nicht zwangsläufig eine teure Spiegelreflex- oder Systemkamera. Auch mit den meisten Smartphones lässt sich die Tiefenschärfe beeinflussen. Apples iPhones etwa blenden bei Porträts oder Nahaufnahmen automatisch den Hintergrund ins Unscharfe, wenn man ein Objekt manuell fokussiert. Modelle mit Doppelkamera haben dafür auch eigene Kameramodi.

Auch bei vielen Android-Geräten gibt es Kameramodi wie Makro oder Porträt für mehr oder weniger Tiefenschärfe. Besonders Modelle mit doppelter Kamera arbeiten hier mit mehr Tiefeninformationen und können einzelne Objekte im Bild optisch aus dem Hintergrund herauslösen. Die Tiefenunschärfe bei Smartphonefotos wird aber in der Regel nicht durch den Einsatz der Blende gesteuert sondern künstlich durch einen Berechnungsprozess hinzugefügt.

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