Ihre Reaktion macht die Runde

Zu-dick-Vorwürfe von Chefin: So wehrt sich eine Studentin im Netz

Stillwater - Sherene Z. arbeitet in einem Mode-Geschäft - ihrer Chefin ist sie aber zu dick. Die Mitarbeiterin wehrt sich öffentlich gegen die fiese Attacke.

Sherene Z. arbeitet neben ihrem Studium in einem Modegeschäft. 

Zu Werbezwecken posierte sie in der Kleidung, die es bei ihrem Arbeitgeber zu kaufen gibt - die Bilder lud sie auf dem Instagram-Profil des Geschäfts hoch. Doch dann der Schock: Sherenes Chefin wettert in einer Mail gegen die Studentin. Weil sie nicht den gängigen Model-Kriterien entsprechen würde:

"Ich will eine kleine Größe, (...) , um unsere Kleidung vorzustellen."

Die Ladenbesitzerin forderte außerdem, dass alle Instagram-Beiträge gelöscht werden sollen. 

Sie bat Sherene, ihre Worte nicht persönlich zu nehmen - immerhin würde es ihr nur um eine gute Darstellung auf der Firmenseite gehen.

Doch Sherene ließ sich die Mail nicht gefallen und verfasste einen Facebook-Beitrag, der mittlerweile (Stand: Montag, 14.15 Uhr) über 3.100 Mal geteilt wurde. 

This is an email I was forwarded earlier. I just want to start by saying this: I am fully comfortable with who I am and...

Posted by Sherene Marie Zarrabi on Montag, 1. Februar 2016

Darin schreibt sie: "Ich bin total okay so wie ich bin und wie ich aussehe!" Gerade wegen solch einem archaischen Verhalten wie das ihrer Chefin hätten junge Frauen Probleme mit ihrem Aussehen. 

Die Studentin drohte zu kündigen und scheint diesen Schritt durchgezogen zu haben. Am Montag aktualisierte sie ihre Profil-Einstellungen bei Facebook und nannte einen neuen Arbeitgeber. 

Hoffentlich legt der mehr Wert auf ihre Motivation als auf ihr Äußeres. 

Bettina Pohl

Rubriklistenbild: © Screenshot Instagram

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