Ostbahnhof ist für S-Bahnen wieder frei – noch immer herrscht Chaos

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Der Mann hat keine Zeit: Weil er schon wieder das Champions-League-Finale verpasst, ist Michael Ballack sauer auf den Schiri.

Nachrichten-Scout am Mittag

Ballacks Karriere unvollendet, aber gerettet

Das schreiben die Anderen: Champions-League-Aus für Ballack, afrikanischer Botschafter sauer auf Peer Steinbrück und Forscher entschlüsseln Schweinegrippenvirus.

Kein Champions League-Finale für Ballack

Wieder ist es nichts geworden, und wieder war es knapp: Michael Ballack und der FC Chelsea sind im Halbfinale der Champions League in der Nachspielzeit ausgeschieden. Und Ballack wäre fast ausgeflippt - über den halben Platz rannte er dem norwegischen Schiedsrichter Tom Ovrebo nach, schreibt Welt Online.

Ein Glück, dass er es bei den verbalen Angriffen belassen hat, resümiert der Autor. Hätte Ballack den Schiedsrichter angegriffen, hätte das einen Schatten à la Zinedine Zidane über seine Karriere geworfen. Nun läuft Ballack die Zeit weg für einen großen Sieg - vielleicht schafft er es bei der WM im kommenden Jahr.

Was ist schlimm an Ouagadougou?

Luxemburg, Liechtenstein, Schweiz, Österreich, Ouagadougou: Peer Steinbrück hat Nachbarländer verbal angegriffen - und ganz woanders getroffen, nämlich in Burkina Faso. Ouagadougou ist die Hauptstadt des verarmten afrikanischen Staates, dessen Botschafter Xavier Niodogo erzürnt ist über Steinbrücks Äußerungen. "Wir nehmen die Nennung Burkina Fasos in dieser Reihung mit vermeintlichen Steuerparadiesen übel", zitiert ihn die Süddeutsche Zeitung.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung erklärt, was an der Äußerung so beleidigend war: "Was Steinbrück mit der Aufzählung meint: Bananenrepubliken, wohin man schaut - wobei ihm gleichgültig ist, dass Ouagadougou gar kein Staat, sondern die Hauptstadt von Burkina Faso ist, und dass dieses westafrikanische Land noch von niemandem als Steuerparadies gebrandmarkt wurde."

Grippevirus entschlüsselt

Kanadischen Biologen ist es gelungen, den als Schweinegrippevirus bekannten H1N1-Virus genetisch zu entschlüsseln. Das öffnet die Tür für die Forscher. Sie wollen herausfinden, woher der Virus kommt, wie er sich verbreitet und wie verändert, schreibt der Stern. In Mexiko sind bislang 42 Menschen an der Erkrankung gestorben, in den USA ist die Zahl der Erkrankten sprunghaft angestiegen. Zu diesem Zeitpunkt spricht der Stern von neun Erkrankungen in Deutschland, die Bild hat einen zehnten Fall ausgemacht.

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