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Das Ertrinken simulieren: Die Menschenrechtsorganisation ai stellte die Foltermethode für einen Film nach.

Nachrichten-Scout am Mittag

Waterboarding: CIA folterte einen Mann 183-mal

Außerdem in den Nachrichten: Neue Vorwürfe der Polizeigewalt bei G20 in London und jüdische Organisationen begrüßen den Boykott der Anti-Rassismuskonferenz.

CIA folterte öfter als bisher bekannt

Die Vorwürfe gegen die CIA mehren sich: Neuen Berichten zufolge sollen Beamten viel öfter gefoltert haben, als bisher bekannt war, schreibt das Magazin Stern.

Allein der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September 2001, Chalid Scheich Mohammed, soll in einem Jahr 183-mal dem Waterboarding ausgesetzt gewesen sein. So nennt man die Foltermethode, bei der Gefangene das Gefühl kriegen, sie würden ertrinken. Die Zahlen hatte die New York Times aus geheimen Memos entnommen, die im Internet - nur teilweise zensiert - aufgetaucht waren. Das Bild oben ist einem Aufklärungsfilm der Menschenrechtsorganisation Amnesty International entnommen.

Mehr Polizeibrutalität bei G20

Neue Vorwürfe gegen die Polizei in England: Scotland Yard kommt in Erklärungsnot angesichts einer Vielzahl von Amateurvideos, die laut taz den Verdacht nahelegen, dass die Polizei während der G20-Proteste in London unnötig viel Gewalt angewendet hat. Drei Videos zeigen Vorfälle, in denen Demonstranten geschlagen und mit Stöcken verprügelt werden, obwohl sie sich in den Szenen zuvor sehr ruhig zu verhalten scheinen. Mittlerweile liegen laut taz 150 offizielle Beschwerden gegen Polizeigewalt während der Proteste vor.

Reaktionen zum Boykott des Anti-Rassismusgipfels

Nach der USA hatte am Morgen auch Deutschland die Teilnahme an einer Anti-Rassismuskonferenz der UNO abgesagt, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Damit reagiere die Regierung in Berlin auf eine neue Hasstirade des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad, der gegen Israel gewettert hatte. Außenminister Frank-Walter Steinmeier forderte alle Staaten trotzdem auf, sich zur Bekämpfung von Rassismus zu bekennen. Auf den Boykott reagierte der Jüdische Zentralrat erfreut, schreibt Welt Online.

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