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Zu unsicher: China will den Dollar als Weltwährung abgelöst sehen.

Nachrichten-Scout am Mittag

Je oller, je Dollar

Das schreiben die Anderen: China will den Dollar ablösen, Josef Ackermann verdient bedeutend weniger, Hafenarbeiter bangen um Jobs und berühmter Schmerzarzt ist ein Lügner.

China will neue Weltwährung

Es soll eine neue, internationale Leitwährung geben, fordert der Chef der chinesischen Zentralbank, Zhou Xiaochuan. Die gegenwärtige Krise habe gezeigt, wie gefährlich es ist, sich auf die Währung eines einzigen Landes zu verlassen, schrieb er laut Welt Online in einem Aufsatz. Damit habe er laut Welt Online indirekt den Dollar als weltweite Handelswährung kritisiert. Die neue globale Leitwährung solle unter Aufsicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) gebildet werden. Das würde die Gefahr künstiger Krisen reduzieren, schreibt die Welt.

Ackermanns Lohn und Jobkrise bei Hafenarbeitern

Deutsche Bank-Chef Josef Ackermann hat im Krisenjahr 2008 nur noch ein Zehntel von seinem bisherigen Gehalt verdient. Das sind dann zwar immernoch 1,4 Millionen Euro, aber damit ist der 61-Jährige erstmals seit Jahren nicht mehr der Spitzenverdiener unter den Vorständen der DAX-Konzerne, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Das eingeschrumpfte Gehalt begründet sich in den Rekordverlusten der Deutschen Bank. Außerdem hatte Ackermann auf "variable Komponenten" verzichtet, schreibt die FAZ. Jetzt muss er eben mit 1,4 Millionen Euro klarkommen.

Währenddessen stehen die Hafenarbeiter von Bremen und Bremerhaven vor echten Problemen. Durch die Wirtschaftskrise gibt es dort keine Aufträge mehr. Nur jeder fünfte Mitarbeiter wird noch benötigt, schreibt die taz. Von 2500 Beschäftigten sollen jetzt 1400 entlassen werden, um die Insolvenz von GHBV, dem größten Arbeitgeber am Hafen, abzuwenden. Dem Rostocker Hafen gehe es laut Gewerkschaft Ver.di ähnlich schlecht, berichtet die linke Tageszeitung. Hamburg ist zwar auch betroffen, dort wurden aber noch keine Kündigungen ausgesprochen. Die Mitarbeiter wurden in die Kurzarbeit geschickt.

Schmerzarzt fälschte Studien

Der amerikanische Anästhesist Scott Reuben galt jahrelang als Koryphäe der Schmerzbehandlung nach Operationen. Doch nun stellte sich heraus, dass die Ergebnisse von mindestens 21 seiner Studien manipuliert waren. Eine Routineuntersuchung hatte die Ermittlung ins Rollen gebracht. Die ganze Geschichte steht in der Süddeutschen Zeitung.

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