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Hartmut Mehdorn soll Gerüchten zufolge heute zurücktreten.

Nachrichten-Scout am Mittag

Tschüss, Bahn: Mehdorn tritt zurück

Das schreiben die Anderen: Bahnchef Mehdorn verabschiedet sich heute und Opel setzt die Hoffnungen auf neuen Chef von General Motors.

Dankt Mehdorn ab?

Noch vor der Bilanzpressekonferenz soll nun feststehen, dass Bahnchef Hartmut Mehdorn heute zurücktritt. Das schreibt die Bild und bezieht sich auf eine Agenturmeldung. Auch das Handelsblatt vermutet den Rücktritt aus eigenen Quellen.

Die Spitzelaffäre ist ihm zum Verhängnis geworden, urteilen viele. Das Vertrauen in der Politik habe er auch verspielt. Wenigstens die Konzernführung wollte ihrem Chef den Rücken stärken und schriebn einen Solidaritätsbrief, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Eine eher peinliche Aktion, denn ein Drittel der Manager hat den Brief nicht unterschrieben. Im Kommentar meint Welt Online, Deutschland kapituliere vor der Krise. Unzufriedene Deutsche, die alles besser wissen, geben nun all jenen die Schuld, deren Beruf der Hauch eines Risikos anhaftet.

Deutsche hoffen auf neuen GM-Chef

Am Morgen war bekannt geworden, dass GM-Chef Rick Wagoner zurücktritt. Das hängt mit Barack Obamas verschärftem Kurs mit der Autoindustrie zusammen. Die Frankfurter Allgemeine nimmt sich des Themas an und nennt Wagoners Nachfolger: Der ehemalige Finanzvorstand Fritz Henderson soll es sein.

Vor allem in Deutschland stößt diese Nachricht auf Wohlwollen. Bei der GM-Tochter Opel ist Wagoner beliebt - er hatte sich für die Eigenständigkeit des Konzerns eingesetzt, schreibt Welt Online.

In Amerika müssen sich die Autokonzerne nun ins Zeug legen. Die Regierung war von den selbst vorgelegten Rettungsplänen der Konzerne nicht überzeugt, die Pläne seien nicht belastbar und das Steuergeld nicht wert gewesen. Welche Punkte die Task Force kritisiert, hat die Financial Times herausgearbeitet.

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