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Der IT-Riese Intel soll Konkurrenten vom Markt gedrängt haben.

Nachrichten-Scout am Mittag

EU brummt Intel eine Rekordstrafe auf

Das schreiben die Anderen: neunjähriger IT-Streit geht zu Ende, im EU-Pparlament wird häufig geschwänzt und Mallorca beklagt sich über leere Hotelbetten.

Milliardenstrafe für Intel

Der Höhepunkt eines neunjährigen Rechtsstreits: Die EU hat dem Chiphersteller Intel eine Rekord-Kartellstrafe von 1,06 Milliarden Euro auferlegt, berichtet die Financial Times Deutschland und erklärt den Rechtsstreit. Einen Tag vor dieser Nachricht teilte Intel mit, das Tal der Finanzkrise überwunden zu haben, bemerkt das Handelsblatt.

Nach jahrelangen Ermittlungen sieht es die EU-Kommission demnach als erwiesen an, dass Intel seine dominante Marktstellung bei Prozessoren missbraucht hat, um Konkurrenten klein zu halten. Mit unzulässigen Rabatten, Knebelverträgen und direkten Zahlungen an Hersteller und Händler habe Intel vor allem dem Konkurrenten AMD geschadet - der klagte schließlich. Eine Chronologie des neunjährigen Verfahrens hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung verfasst.

Der aktuelle Entscheid ist die zweithöchste Kartellstrafe, mit der die Wettbewerbsbehörde die IT-Branche aufwirbelt. Im Februar schon musste der Software-Riese Microsoft ein Rekord-Bußgeld von 899 Millionen Euro zahlen. Über die Streitereien in der Branche berichtet die FAZ.

EU-Parlament: Italiener schwänzen am meisten

Einer Statistik zufolge halten sich die Italienischen Parlamentarier nur 85 Prozent ihrer Arbeitszeit auch am Arbeitsplatz auf. Welt Online wertet eine Statistik dazu aus, die auch die Deutschen als Schwänzer entlarvt: Sie liegen auf Platz zehn der fleißigen Länder. Welche Gründe es für die häufige Abwesenheit hat, erläutert die Welt.

Mallorca in der Krise

Mallorca befindet sich mitten in der Finanzkrise. Rund ein fünftel weniger Touristen buchen ihren urlaub auf der Baleareninsel, schreibt der Stern. Die Finanzkrise soll ein Grund sein, das Wetter und die Abwertung des britischen Pfunds. Nun locken die Hoteliers mit Superbilligangeboten, um sich vor der Pleite zu retten.

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