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Überlebten den Anschlag: Verletzte in einer Klinik nahe der Moschee.

Nachrichten-Scout am Mittag

Attentäter sprengt Moschee mit 300 Gläubigen

Ein Selbstmordattentäter hat offensichtlich eine Moschee im Nordwesten Pakistans gesprengt. 300 Leute hielten sich zu dem Zeitpunkt in dem Gebäude auf.

300 Gläubige hatten sich an diesem Mittag zum Gebet in der Moschee bei Jamrud im Nordwesten Pakistans getroffen. Während des Freitagsgebets sprengte sich ein Attentäter in die Luft, berichtet Welt Online. Das Gebäude stürzte nach der Detonation zusammen.  Tariq Hayat, Verwaltungsleiter der Region Khyber, rechnet mit bis zu 80 Toten. Bisher sollen 48 Leichen geborgen worden sein, schreibt Bild.de und bietet ein Video an.

Erst kurz zuvor hatte US-Präsident Barack Obama angekündigt, den Kampf gegen die Taliban und al-Qaida-Terroristen in Afghanistan und Pakistan mit mehr Geld und mehr Soldaten deutlich auszuweiten. Die Zeit berichtet ausführlich.

Ob es eine Verbindung gibt, steht jedoch noch nicht fest. Doch am Morgen vor dem Anschlag berichtete Spiegel Online noch davon, dass die Taliban in Afghanistan und Pakistan künftig gemeinsam gegen die Truppen der USA kämpfen wollen. Sie wollen den Amerikanern ein "blutiges Jahr" bereiten, steht dort.

Dass Pakistan zurzeit in einer beunruhigenden Situation steckt, hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung schon vor über einer Woche dargelegt. Radikale Gruppen gewinnen an Stärke, die "Talibanisierung des Landes" gewinnt laut FAZ dramatisch an Tempo. Von einer "neuen Schreckensherrschaft" schreibt gar das Magazin Stern. In einem Videobeitrag berichtet es über die derzeitige Situation in Pakistan zwischen Islamisten, Folter und öffentlichen Hinrichtungen.

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