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Susanne Klatten will gegen Sgarbi aussagen, wenn es sein muss.

Nachrichten-Scout am Mittag

Susanne Klattens Sex-Erpresser steht vor Gericht

Ein Gigolo erleichterte die Quandt-Erbin Susanne Klatten mit Sex-Videos um mehrere Millionen Euro. Sie zeigte ihn an. Der Prozess findet nun in München statt.

Der Fall Susanne Klatten war im vergangenen Jahr ein Schock. Deutschlands reichste Frau, Quandt-Erbin Klatten, die Anteile an BMW und Altana hält, wurde von einem Gigolo erpresst. In München steht der mutmaßliche Täter Helg Sgarbi ab Montag vor Gericht. Spiegel Online beschreibt den Prozess und den geheimnisvollen Mann.

Die Welt veröffentlichte im November, "Was Susanne Klatten über ihren Gigolo sagt". Sie gab Sgarbi sieben Millionen Euro. Als er mehr wollte, zeigte sie ihn an. Seit Januar sitzt er in Untersuchungshaft. Unklar ist, ob er auf Anweisung eines italienischen Sektenführers handelte oder andere Komplizen hatte.

Scheinbar war Klatten nicht das einzige Opfer des mutmaßlichen Täters Helg Sgarbi. Die Bild-Zeitung veröffentlichte anlässlich des Prozess-Auftakts am Montag in München die Geschichte eines weiteren Opfers. Die Dame, ebenfalls Millionärin, habe sich geschämt und deshalb selbst keine Anzeige erstattet.

Die herzzerreißende Geschichte, die Sgarbi seinen Opfern erzählte war in allen Fällen ähnlich. Immer sagte er, er habe das Kind eines Mafia-Bosses oder eines anderen mächtigen Kriminellen bei einem Verkehrsunfall schwer verletzt und brauche Geld, um einen Prozess zu verhindern, schreibt die Abendzeitung. Die ansonsten klugen Geschäftsfrauen fielen auf ihn herein und gaben ihm Geld.

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