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In der Kritik: Henner Schmidt hat vorgeschlagen, Hartz-IV-Empfänger Ratten fangen zu lassen.

Nachrichten-Scout am Mittag

Hartz IV-Empfänger sollen Ratten jagen

Das schreiben andere Medien: 1-Euro Ratten, Loddar im Liebesglück, Schweigen gegen die Krise, BMW im Absatzminus, Billig-Apotheken auf dem Prüfstand.

Hartz IV-Empfänger sollen Ratten jagen

Die Welt schreibt über den Vorschlag von Henner Schmidt, FDP-Fraktionsvize im Berliner Abgeordnetenhaus. Der hat die Idee, dass sich Hartz IV-Empfänger bei der Bekämpfung der Rattenplage in Berlin einen Euro dazu verdienen können - pro totem Tier. Wie das Blatt in seiner Onlineausgabe weiter schreibt, ist es der FDP in Berlin-Mitte mit dem Vorschlag ernst. Sie will am Donnerstag einen entsprechenden Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung einreichen. Was FDP-Chef Westerwelle und die Interessensvertretung der Arbeitslosen von der Ratten-Idee halten, lesen Sie im Beitrag auf Welt.de.

Wirtschaftskrise: Schweigen als Lösung

Wie der Focus berichtet, fordert Klaus Zimmer, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), Experten dazu auf, eine Weile auf Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung zu verzichten. Diese würden zu viel Verwirrung stiften. Ein weiser Vorschlag, der aber scheinbar kaum Gehör findet - bisher.

Absatzkrise bei Autobauern

BMW treffen die Folgen der Finanzkrise mit am stärksten, so der Spiegel, der in einem Beitrag einen detaillierten Blick auf die tatsächlichen Absatzzahlen in der Automobilindustrie geworfen hat. Der Absatz in der Branche sinkt demnach im siebten Monat in Folge und hat BMW bereits die 30 Prozent-Marke überschritten. Wie es anderen Marken ergeht, lesen Sie beim Spiegel.

Lothar Matthäus heiratet! ... vielleicht

Die Bild-Zeitung versucht in die ganzen Krisen- und Trauerstimmung (Horst Tappert) ein wenig Farbe in Form von Tratsch und Klatsch zu bringen und meldet, dass bei Lothar Matthäus und "seiner" Liliana eine Hochzeit nicht ausgeschlossen sei. Aha! Viel mehr als den Altersunterschied zwischen den beiden erfahren Sie zusätzlich nicht in dem Beitrag. Dafür gibt es aber eine Fotostrecke, in der sich Liliana räkelt. Immerhin bleibt sich die Bild hier selbst treu.

EU-Gerichtshof entscheidet über Öffnung des Apothekenmarktes

Ein Beitrag im Webangebot der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu einem möglichen Entscheid des EU-Gerichtshofes (EuGH) zur Öffnung des Apothekenmarkts endet mit dem Satz: "Wüsste man nicht, dass die Öffnung des Apothekenmarkts in Deutschland gerade wieder unwahrscheinlich geworden ist, man könnte glauben, sie wäre längst da." Und in der Tat spricht die Marktlage in deutschen Innenstädten eine andere Sprache als das, was der EuGH wohl bald entscheiden wird, wenn es nach dessen Generalanwalt Yves Bot geht. Der will nämlich die Position von Apothekern mit Aprobation gegenüber Doc Morris und Co. stärken. Die Hintergründe dazu im Beitrag der FAZ.

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