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Uhren über Uhren: Wer seinen gestohlenen Stundenmesser sucht, wird beim BKA fündig.

Netznachrichten

BKA eröffnet interaktives Fundbüro für Diebesgut

Außerdem im Netz: Youtube-Video hilft bei plötzlicher Geburt und Google mäht das Gras umweltschonend.

Perlenkette weg? Orientteppich geklaut? Wo der Picasso hing, ist die Wand jetzt leer? Opfer von Diebstählen können seit dem 1. Mai hoffen, ihre Wertgegenstände wiederzubekommen.

Denn das Bundeskriminalamt hat an diesem Tag die Datenbank "Cautio" (Sicherstellung) geöffnet. Findet die Polizei Wertgegenstände, lädt sie dort Bilder der Fundstücke hoch und versieht sie mit Beschreibungen und dem Funddatum. Die Datenbank kann man nach Datum und Titel durchsuchen.

Bisher wurden Fundstücke bei den regionalen Polizeistellen oder dem Landeskriminalamt ausgestellt. Die Finderquote war da zu gering, wie das BKA erklärt: "In Zeiten überregional agierender Täter liegen Tatort und Sicherstellungsort selten in der gleichen Region".

Youtube-Clip ermöglicht Do it yourself-Geburt

Die DIY-Videos auf Youtube haben eine riesige Fangemeinde. DIY steht für Do it yourself und umfasst Anleitungen für alle Lebenslagen. Doch dass ein Youtube-Video tatsächlich bei einer Geburt helfen kann, das hat wohl keiner geahnt. Der Brite Marc Stephens informierte sich über das Videoportal, als bei seiner schwangeren Ehefrau unerwartet früh die Wehen einsetzten. Die Hebamme der Familie hatte keine Zeit, und so bereitete sich der Mann mithilfe einiger Videoclips auf die schwere Aufgabe vor. Mit Erfolg - das Kind kam gesund zur Welt. Gulli hat die ganze Geschichte.

Google mäht umweltfreundlich

Die Kalifornier haben es aber auch schwer: Wegen der hohen Waldbrandgefahr in dem amerikanischen Bundesstaat sind alle Bürger und Firmen gesetzlich dazu verpflichtet, regelmäßig den Rasen zu mähen - das betrifft auch den Internetgiganten Google, dessen Hauptsitz sich in Mountain View befindet. Doch wer glaubt, dass die Informatiker sich prompt einen ferngesteuerten Rasenmäher programmierten, der irrt: Google wählte die analoge Art und mietete Ziegen an, schreibt die Netzeitung. Für eine Woche im Monat rücken die 200 Tiere an und mähen das Gras. Umweltschonend und ganz ohne Strom.

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