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Vernetzt: Trotz schlechter Bedingungen gibt es in Afrika tausende Blogs.

Afrika im Netz: Blogs und Videos vom schwarzen Kontinent

Überteuerte Gebühren für Verbindungen im Schneckentempo: Trotz der schlechten Voraussetzungen gibt es auch in Afrika Blogs, Pod- und Videocasts.

3000 Euro monatliche Grundgebühr und Ladezeiten wie bei uns vor zehn Jahren: Die Vorraussetzungen für eine digitale Gesellschaft sind in Afrika nicht die besten. Doch es tut sich etwas: in diesem Jahr soll auf dem Kontinent die Internet-Revolution stattfinden, schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Sie hat mit dem Mann gesprochen, der den Osten Afrikas mithilfe von 15.000 Kilometern Glasfaserkabel mit dem Rest der Welt verbinden will. Trotzdem: Von einer digitalen Gesellschaft kann man noch nicht sprechen. Oder? Beliebtestes Kommunikationsmittel ist immerhin das Handy, in wenigen Jahren soll ein Großteil der Bevölkerung über ein internetfähiges Mobiltelefon verfügen, schreiben die Blogpiloten.

Und auch wenn der FAZ-Artikel mit dem Begriff Web 1.0 übertitelt ist - es gibt auch in Afrika das Web 2.0. Beispielhaft ist das Projekt Slum TV, das im Januar sogar auf dem Festival Transmediale in Berlin vorgestellt wurde. Slum TV wird von jungen Menschen gemacht, die das Leben in den Mathare genannten Slums von Kenias Hauptstadt Nairobi dokumentieren. Sie filmen hochschwangere Frauen, die ihr Leben unter Zeltplanen fristen (Video), sie fragen die Menschen nach ihrer Vorstellung von Gerechtigkeit und erklären, wie das Abwassersystem in den Slums funktioniert.

Was es auch in Afrika gibt: Blogs, und zwar jede Menge. Die Blogpiloten stellen den südafrikanischen Dienst Afrigator vor, der afrikanische Blogs, News-Seiten und Podcasts zusammenfasst. In modernem Design gibt Afrigator eine Übersicht über die Themen, die in Afrikas Blogs diskutiert werden, über die beliebtesten Einträge und Neuigkeiten. Außerdem gibt es eine Übersicht von Fotos, Videos und Twitter-Nachrichten der Nutzer.

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