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Ein Drittel der deutschen Schüler sind Opfer von Cyber-Mobbing.

Cyber-Bullying

Cyber-Mobbing: Wenn Schüler im Netz lästern

Das Web 2.0 bringt auch traurige Seiten mit sich: In Deutschland werden immer mehr Fälle von Cyber-Mobbing bekannt. Was Opfer tun können und wo es Hilfe gibt, lesen Sie hier.

Mobbing kriegt durch das Web 2.0 eine neue Dimension.Wer über SchülerVZ, Spick-Mich und Youtube diffamiert wird, ist Opfer des Cyber-Mobbings, international wird das Cyber-Bullying genannt. In Los Angeles ging vor kurzem der erste Prozess um Internet-Bullying in den USA zu Ende. Dort hatte sich eine Schülerin infolge Mobbings umgebracht. Das Problem ist aber auch ein deutsches. Vom Schicksal eines 13-jährigen Opfers, das die Schule wechseln musste, berichtet der Kölner Stadtanzeiger.

34 Prozent aller Mobbingopfer in Deutschland sind Schüler. Damit sind die elf- bis 20-Jährigen die größte Opfergruppe, hat eine Studie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Sachsen-Anhalt ergeben. In einer Studie informiert sie über das Thema und gibt Hinweise, wie Eltern und Lehrer reagieren sollten (PDF).

Was tun, wenn man selbst betroffen ist? Das beantwortet die Initiative für Jugendschutz im Netz, klicksafe: Nicht antworten, beleidigende E-Mails und Nachrichten speichern, mit Erwachsenen darüber sprechen. Wo man anrufen kann, wenn man Hilfe braucht, erklärt klicksafe auch. Informieren kann man sich außerdem bei der Jugendinfo (für Schüler) und im Mobbing-Web (für Erwachsene), allgemein berät auch die Mobbing-Zentrale.

Immerhin regen sich nun auch die Anbieter. Youtube hat ein Formular angelegt, mit dem man Verstöße melden kann. MySpace arbeitet an einer Technik, die beleidigende Inhalte löscht, sogar bevor jemand diese meldet, schreibt das Wall Street Journal. Auch die EU will verstärkt gegen Cyber-Mobbing vorgehen, berichtet Heise. Anlässlich des Safer Internet Day ließ die EU ein Video drehen, das wachrütteln soll.

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