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Chris DeWolfes tritt als Vorstandsvorsitzender bei MySpace zurück.

MySpace-Gründer DeWolfe zieht sich zurück

Los Angeles - Chris DeWolfe legt sein Amt als Vorstandsvorsitzender nieder, weil die Nutzerzahlen stagnieren. MySpace wurde von Facebook überholt.

Führungswechsel bei der Internet-Community MySpace: Mitbegründer Chris DeWolfe wird den Vorstandsvorsitz bei der Tochter des US-Medienkonzerns Newx Corp. in Kürze niederlegen, wie das Unternehmen am Mittwoch mitteilte.

Hintergrund ist die Stagnation bei der Entwicklung der Nutzerzahlen und der Erfolg des Konkurrenten Facebook. Facebook hat MySpace im vergangenen Jahr als Nummer eins bei den Social Networks überholt und hat nun 200 Millionen Mitglieder - rund 70 Millionen mehr als MySpace.

Suche nach einem Geschäftsmodell

Während Facebook ursprünglich aus der akademischen Szene kommt, hat MySpace einen Schwerpunkt in der Popmusikszene. Beide Unternehmen suchen allerdings noch nach einem dauerhaften Geschäftsmodell, da die Werbeeinnahmen offenbar hinter den Erwartungen zurückbleiben.

DeWolfe war im Januar 2004 maßgeblich beim Start der Plattform beteiligt. Der 43-Jährige bleibt im Verwaltungsrat von MySpace China und soll dem Unternehmen künftig als strategischer Berater zur Verfügung stehen. Der ehemalige AOL-Vorstandschef Jonathan Miller, der seit 1. April als “Chief Digital Officer“ von Rupert Murdochs Konzern News Corp. fungiert, kündigte an, dass in Kürze eine neue Management-Struktur für MySpace vorgestellt werde.

AP

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