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Warum bei Amazon keine sogenannten "Adult"- Inhalte mehr erschienen bleibt ohl das Geheimnis des Anbieters.

Diskriminierung bei Amazon

Zensur, Hacker oder doch ein Systemfehler

Beim Internethändler Amazon gab es in den vergangenen Tagen weder Schwulen- noch Lesbenliteratur zu kaufen. Ein Systemfehler, sagt Amazon. Einen Hacker-Angriff oder gar Zensur vermuten andere.

Aus den Listen des Internet-Buchhändlers Amazon sind in den vergangenen Tagen mehrere tausend Bücher mit sogenannten "Adult"-Inhalten verschwunden. Im Klartext heißt das, Porno-Bücher sowie Schwulen- und Lesben-Literatur waren einfach weg.

Aufmerksam darauf wurde der Autor Mark R. Probst, der seine Werke bei Amazon nicht mehr finden konnte und die Vorkommnisse in seinem Blog aufgeschrieben hat. 

Auf eine Beschwerde-Mail an Amazon erhielt er die Antwort, "Adult"-Inhalte seien entfernt worden, schreibt ORFs Futurezone. Das klingt nach neuer Sortimentspolitik oder genauer gesagt, nach Zensur. Es gibt allerdings mehrere Versionen zum Verschwinden der Bücher.

Eine andere lautet, ein Hacker habe die Werke entfernt. Dem widerspricht Amazon allerdings und sagt, es habe einen ärgerlichen Systemfehler gegeben. Amazon sei dabei, den Fehler zu beheben. Die Hacker-Version sei Quatsch, schreibt der Focus. Der österreichische Standard hat das Verwirrspiel rund um die verschwundenen Bücher rekonstruiert.

Tatsächlich sind zwei Titel des Autors Mark R. Probst wieder zu finden.

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