+
Ikone der Musikszene: Der verstorbene Nirvana-Sänger Kurt Cobain auf einem undatierten Foto.

Kurt Cobains Todestag: Vor 15 Jahren stirbt eine Ikone

Vor 15 Jahren hat sich Kurt Cobain umgebracht. Noch immer steht der Nirvana-Sänger in den Schlagzeilen, nicht zuletzt wegen seiner Familie.

Sein Tod hat tausenden jungen Mädchen weltweit das Herz gebrochen und der Musikszene eine der einflussreichsten Ikonen genommen. Am Sonntag, dem 5. April, jährt sich Kurt Cobains Todestag zum 15. Mal. 1994 erschoss sich der Nirvana-Sänger mit einer Schrotflinte.

Noch heute ist Cobain ein Idol, ein Mythos, eine Ikone. Das meint das Musikportal Laut.de in seiner Künstlerbiografie. Wie er auf der Bühne wirkte, sieht man in diesem Livemitschnitt, in dem er das Lied Rape Me singt. Der namhafte Regisseur Gus van Sant widmet sich in der Dokumentation "Last days" den letzten Tagen im Leben des Sängers. In dem Film "About a Son" wird Cobains Leben kommentiert - mit seinen eigenen Zitaten. Der Journalist Michael Azerrad hatte mit dem Mitbegründer des Grunge ein über 25-stündiges Interview geführt. Ausschnitte daraus wurden in dem Film verarbeitet (Trailer).

Doch der Name Kurt Cobain wird auch benutzt, um Geld zu verdienen. Ein eigener Schuh ist nur einer von vielen Kommerzartikeln, die bei Fans Unbehagen auslösen. Die Schuhfirma Converse hat Cobains Lieblingsschuh, den Chuck, in einer Sonderedition herausgebracht, schreibt das Musikmagazin Intro. Auf den Schuh sind unter anderen Zitaten auch der letzte Satz aus Cobains Abschiedsbrief gedruckt: "It's better to burn out than fade away."

Seine Witwe Courtney Love schafft es immer wieder, ihren verstorbenen Ehemann in die Schlagzeilen zu bringen. Zuletzt wurde ihr die Urne gestohlen, in der sich die wertvolle Asche Kurt Cobains befand. Die ist an anderer Stelle wohl wieder aufgetaucht: Die australische Künstlerin Natascha Stellmach will aus der Asche einen Joint gebaut haben, für den sie Mitraucher suchte, berichtete die taz.

Seine Tochter: Nicht weniger Skandalnudel als Courtney Love. Frances Bean lud für ihren 16. Geburtstag im September zu einer Selbstmord-Party ein. Bei der Familiengeschichte mehr als makaber.

Einen unmittelbaren Einblick in das Seelenleben Kurt Cobains geben seine Tagebücher. Die wurden 2002 als Buch herausgegeben. Das Kulturmagazin Perlentaucher wertete kurz nach Erscheinen die Rezensionen aus. Sicher ist: Die Tagebücher Kurt Cobains zeichnen ein eindrucksvolles Bild vom Mythos dieses wohl wichtigsten Musikers seiner Zeit.

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Vorsicht! Offenbar neuer Facebook-Wurm im Umlauf
Ein kleiner Klick auf den falschen Link kann jetzt viel Ärger verursachen: Augenscheinlich kursiert bei Facebook gerade eine besonders perfide Kettenmail.
Vorsicht! Offenbar neuer Facebook-Wurm im Umlauf
iPhone 8: Die acht wichtigsten Fragen zum neuen Apple-Smartphone
Im September stellt Apple das iPhone 8 vor, das technisch aufwändigste und teuerste iPhone aller Zeiten. Wir beantworten die wichtigsten Fragen.
iPhone 8: Die acht wichtigsten Fragen zum neuen Apple-Smartphone
Das #Hashtag feiert Twitter-Geburtstag
Ob #JeSuisCharlie, #RefugeesWelcome oder #FreeDeniz: Weltbewegende Ereignisse werden heutzutage mit Hashtags verbunden. Die Raute hat die Kommunikation im Internet …
Das #Hashtag feiert Twitter-Geburtstag
Raus aus dem Pixel-Knast: "The Escapists 2" erschienen
"The Escapists 2" will an den großen Erfolg des Originals anknüpfen. Neben neuen Features enthält der Nachfolger auch einen Multiplayer-Modus und das beim Vorgänger …
Raus aus dem Pixel-Knast: "The Escapists 2" erschienen

Kommentare