Video des Tages: Waterboarding bei Radiomoderator

Der konservative Radiomoderator Erich Muller wollte  herausfinden, ob die Methode Waterboarding wirklich Folter ist. Nach vier Sekunden kommt er zu einem eindeutigen Ergebnis.

Schwere Kost für eine Morgensendung: Erich Muller will sich dem Waterboarding unterziehen, einer Verhörmethode, die das Ertrinken simuliert, indem dem Verdächtigen Wasser über Mund und Nase geschüttet wird. Erich Muller ist sich sicher: Das ist keine Folter, das kann man doch aushalten.

Für die Übertragung macht er sich bereit - Kameras und Ärzte sind bei dem Experiment dabei (Video). Muller legt sich auf eine Liege, seine Beine werden festgeschnallt, ein nasses Tuch über Augen und Nase gelegt, noch spaßt er herum. Dann leert jemand einen Eimer Wasser über seinem Mund und schon nach vier Sekunden gibt Muller das Signal zum Abbrechen. Er japst und keucht und ist sichtbar verstört. „Ich dachte, das wäre total einfach, ich könnte locker 60 Sekunden aushalten. Und - ich will das wirklich nicht sagen, aber das ist Folter.“

Immer wieder finden sich auf Youtube Videos, in denen Prominente und ganz normale Leute das Waterboarding an sich selbst ausprobieren, weil sie kaum glauben können, welche Effekte und Ängste die Methode auslösen kann - hier ein Experiment mit dem Schriftsteller Christopher Hitchens.

Ausgelöst wurden die Proteste maßgeblich auch nach diesem Spot der Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Die Seite waterboarding.org beschäftigt sich mit der kritischen Berichterstattung über die umstrittene Verhörmethode. Die Proteste an der mittlerweile untersagten Methode gegen so weit, dass ein demokratischer Abgeordneter pro Sekunde, die ein US-Politiker, der Waterboarding nicht als Folter sieht, unter der Methode aushält, hundert Dollar an eine gemeinnützige Organisation zu spenden.

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