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Über Youtube erwischt: Raser in der Schweiz.

Raser dank Youtube enttarnt

Im Netz bleibt nichts unbemerkt: Vier Schweizer sind nun verurteilt worden, nachdem sie Raser-Videos von sich bei Youtube hochgeladen hatten.

Beweisführung mithilfe von Youtube: Vier Raser sind im schweizerischen Luzern zu Geldbußen verurteilt worden. Sie selbst hatten auf der Videoplattform Aufnahmen ihrer Autofahrten veröffentlicht.

Aufgrund der Video-Beweise erhielten sie Geldstrafen zwischen 700 und 1.500 Franken (460 bis 1000 Euro). Die Polizei hatte im März 2008 von den Videos erfahren, die Raserfahrten im Kanton Luzern dokumentierten, berichtet die Neue Zürcher Zeitung. Daraufhin wurden vier Männer ermittelt und mehrere Filme sichergestellt. Die vier Schweizer, die sich gegenseitig kennen, sind zwischen 20 und 22 Jahren alt.

Sie hatten weniger Glück als ein 26-jähriger Franzose, der von einem gericht in Nancy freigesprochen wurde. Er hatte sich dabei filmen lassen, als er mit 225 Stundenkilometern auf einer Landstraße unterwegs war, wo 110 erlaubt gewesen waren. Er konnte nicht schuldig gesprochen werden, weil das Video undatiert war. Das Vergehen hätte bereits verjährt sein können. Chip berichtet.

Raser, die Videos von ihren Fahrten ins Internet stellen, sind kein neues Problem: Schon 2006 berichtete Akte 06 über ähnliche Vorfälle. Einen verstörenden Film hat die nordirische Regierung für die Kampagne "Mess" (Schlamassel) gedreht. Es zeigt sehr drastisch die Konsequenzen, die Unfälle durch Raserei hervorrufen - nur für Hartgesottene.

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