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Wer die Mobilfunkrechnungen im Ausland niedrig halten möchte, deaktiviert am besten die Optionen "Datenroaming" und "mobile Datenübertragung". Foto: Philipp Laage

Kosten senken

Mobilfunk-Datenverbindungen im Ausland richtig begrenzen

Um hohe Roaming-Kosten im Ausland zu vermeiden, sollten Mobilfunkkunden ihre Geräteeinstellungen überprüfen. Die dafür notwendigen Schritte erschließen sich aber oft nicht von selbst. Welche Menüpunkte es zu beachten gilt:

Hannover (dpa/tmn) - Immer wieder kommt es vor, dass Mobilfunkkunden nach Auslandsreisen hohe Rechnungen für Datenverbrauch erhalten - obwohl sie ihr Datenroaming deaktiviert hatten.

Wer ganz sicher gehen will, stellt daher am besten vor dem Einbuchen in ein ausländisches Netz neben dem Datenroaming auch die mobile Datenübertragung generell ab, rät die Zeitschrift "c't" (Ausgabe 6/2017). Das geht unter iOS in den Einstellungen unter "Mobiles Netz". Bei Android heißt der Menüpunkt dafür "Datennutzung", die Roaming-Sperre findet sich im Menüpunkt "Mobilfunk/Einstellungen für Mobilfunknetze".

Bei LTE-fähigen Smartphones kann selbst das aber noch nicht ausreichen. Denn auch wenn das Smartphone versucht, beim neuen Netz abzufragen, ob Sprachanrufe über LTE möglich sein, kann Datenverkehr entstehen. Ein Mittel dagegen ist, in den iOS-Einstellungen unter "Mobiles Netz/LTE aktiveren" den LTE-Funk abzustellen. Unter Android findet sich im Menüpunkt "Mobilfunk/Einstellungen für Mobilfunknetze" die Option "Bevorzugter Netzwerktyp". Hier sollte einfach für die Dauer der Reise "2G" ausgewählt werden. Je nach Hersteller können die Menüpunkte unter Android auch leicht unterschiedliche Namen haben.

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