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Spieler sollten bei ihren Monitoren auf FreeSync und G-Sync achten. Die jeweilige Technik macht das Spielerlebnis besser. Foto: Andrea Warnecke

Monitore für Spieler: Auf FreeSync oder G-Sync achten

Die Synchronisation von Bildschirm und Grafikkarte verspricht ein flüssigeres Spielerlebnis ohne Ruckeln und Tearing. Erste Monitore mit AMDs FreeSynch und Nvidias G-Sync sind nun verfügbar. Die recht teuren Panels lohnen sich aber nicht für jeden.

München (dpa/tmn) - Wenn Bildschirm und Grafikkarte perfekt synchron arbeiten, gibt es ein Bild ohne Zwischenbilder (Tearing), und das Spielerlebnis wird besser. Das ist zumindest die Grundannahme hinter Synchronisationstechniken wie AMDs FreeSync und Nvidas G-Sync.

Stimmt, berichtet die Zeitschrift "Gamestar" (Ausgabe 05/2015). Gerade im Bereich von Full-HD-Auflösung (1920 zu 1080 Pixel) und bis 60 Hertz Bildwiederholfrequenz ermöglicht die Synchronisierung von Bildschirm und Grafikkarte spürbare Verbesserungen des Spielerlebnisses ohne Ruckeln, Tearing oder stockendes Scrollen, so das Ergebnis des Vergleichstests.

Einen großen Qualitätsunterschied zwischen beiden Techniken konnten die Tester beim Leistungsvergleich mit Spielen wie "Battlefield 4", "Far Cry 4", "Batman: Arkham Origins" und "Total War: Rome 2" nicht feststellen. Nvidia setzt für sein G-Sync auf proprietäre Technik im Bildschirm, eine kompatible Grafikkarte des Herstellers ist auch Voraussetzung. Momentan sind acht kompatible Bildschirme ab rund 400 Euro auf dem Markt. AMD setzt für sein FreeSync keine angepasste Hardware voraus. Neben einer AMD-Grafikkarte mit FreeSync-Funktion muss ein Bildschirm mit DisplayPort-1.2a-Spezifikation und einem kompatiblen Scaler-Chip vorhanden sein. Momentan sind zwei FreeSync-kompatible Bildschirme lieferbar, sechs weitere sollen in Kürze folgen.

Damit die Synchronisation funktioniert, also der Bildschirm seine Bildwiederholrate dynamisch an die aktuelle Leistungsfähigkeit der Grafikkarte anpasst, muss er per DisplayPort verbunden werden. HDMI oder DVI sind nicht kompatibel.

Aber nicht jeder profitiert spürbar von FreeSync oder G-Sync. Je leistungsfähiger die eigene Hardware ohnehin schon ist, umso weniger machen sich die Verbesserung bemerkbar. Für Spieler mit Hochleistungshardware und Monitoren mit 144-Hertz-Technik lohnt sich der Kauf eines im Vergleich teureren Synch-Monitors nur, wenn ohnehin ein größeres Modell oder ein Panel mit höherer Auflösung angeschafft werden soll.

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