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Nach drei Folgen per Du: Horst Tappert (links) und Fritz Wepper waren Kollegen und Freunde.

Nachrichten-Scout am Morgen

Mit Derrick ging auch ein Stück Fritz

Das schreiben die anderen Medien: Fritz Wepper spricht über seinen Freund Derrick, die Taz sucht Mittel gegen Rechts und 2009 kommt eine Rekord-Neuverschuldung.

Zu Horst Tapperts Tod

Die Bild hat ein Exklusiv-Interview mit dem Schauspieler Fritz Wepper. Er spielte in der Krimie-Serie Derrick den Assistenten Harry. Nach dem Tod seines Kollegen Horst Tappert spricht Wepper über ihre Freundschaft und über die letzte Begegnung der beiden. Mit Tapperts Tod sei ein Stück Harry und auch ein Stück Fritz verloren gegangen.

Erinnerungen an Horst Tappert

Erinnerungen an Horst Tappert

NPD-Verbot

Die taz sieht keinen Sinn in einem NPD-Verbot. Stattdessen fragt sie Künstler, Juristen, Polizisten und Politiker, was man gegen Rechts tun kann.

Rekord-Neuverschuldung

Auf einen exklusiven Artikel in der Süddeutschen Zeitung haben am Morgen viele Zeitungen reagiert. Nach Informationen der SZ wird sich die Neuverschuldung des Bundes im kommenden Jahr auf 30 Milliarden Euro belaufen. Der Bund müsse doppelt bis dreimal so viele Kredite aufnehmen wie noch 2008, schreibt die Süddeutsche.

Sollte die Rezession noch stärker ausfallen als erwartet, könnte sogar die Rekordsumme von 40 Milliarden Euro Neuverschuldung übertroffen werden, schreibt der Spiegel. Diese Summe hatte Ex-Finanzminister Theo Waigel 1996 aufgenommen.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kommentiert das Thema und geht davon aus, dass die Wirtschaftskrise das Wahlprogramm 2009 thematisch bestimmen wird. Außerdem werden sich im zweiten Konjunkturprogramm wohl Konsumgutscheine für Hartz-IV-Empfänger befinden, schreibt die FAZ. Diese können aufgrund ihrer Armut nicht sparen und würden das Geld sofort ausgeben - eine Frischzellenkur für die Wirtschaft.

Wirtschaftskrise international

Die Opec wird heute wohl eine Rekord-Drosselung der Ölförderung beschließen, schreibt der Spiegel. Die Ölminister der Erdöl exportierenden Staaten sind nach Informationen des Spiegels schon einig: Sie werden die Fördermenge um zwei Millionen Barrel pro Tag reduzieren - ab 1. Januar. So wolle man dem fallenden Ölpreis entgegenwirken.

Dass die US-Notenbank den Leitzins auf nahezu Null gesenkt hat, berichtet die Welt. Trotzdem zeigen sich die Börsen weitgehend unbeeindruckt - der Dollar befindet sich gar im Sturzflug. In einer Grafik zeigt die FAZ, wie sich die Leitzinsen in den vergangenen Jahren entwickelt haben. In einem Kommentar fasst die Financial Times Deutschland die Kritik der vergangenen Wochen an der US-Notenbank zusammen. "Tastend durch die Krise" ist der Artikel übertitelt und resümiert: Jahrelang hat die Politik die Wirtschaft allein gelassen. Daran muss sich nun etwas ändern.

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