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Wolfgang Schäuble bringt zu Ende, was er angefangen hat.

Nachrichten-Scout am Morgen

Schäuble löst rechtsextreme Jugendorganisation auf

Das schreiben die Anderen: Vereinsvermögen der HDJ beschlagnahmt, Nachfolger für den besten Bahnmanager aller zeiten gesucht und weniger Geld für Manager.

Innenminister verbietet HDJ

Um sechs Uhr am Morgen hat der rechtsextreme Verein "Heimattreue Deutsche Jugend" die Verbotsverfügung erhalten. Mit sofortiger Wirkung wurde die HDJ aufgelöst, schreibt Spiegel Online. Aktuell werden in vier Bundesländern Hausdurchsuchungen vorgenommen, um das Vereinsvermögen zu beschlagnahmen, die Tagesschau berichtet und erklärt, warum die Organisation so gefährlich ist.

Die Durchsuchungen haben bisher zahlreiche Beweise für NS-Verherrlichung hervorgebracht. Es war die letzte Polizeiaktion des im Oktober von Innenminister Wolfgang Schäuble eingeleiteten Verbotsverfahren. Im Netz gegen Nazis wird erklärt, wie die HDJ sich organisiert. Wie die Jugendlager des Vereins ablaufen, hat Spiegel in einem älteren Artikel ausgearbeitet.

Nachfolger für Mehdorn gesucht

Nach dem Rücktrittsangebot von Bahnchef Hartmut Mehdorn sucht die Bahn nun einen neuen Chef, besser zwei. Außerdem soll der Konzern neu ausgerichtet werden, fordern die Gewerkschaften laut Süddeutscher Zeitung. Man habe kleine Orte abgehängt - nun müsse das Netz wieder flächendeckend aufgebaut werden.

Gerade diese Punkte - Profitorientierung und das Abkappen kleiner Orte vom Bahnnetz - sieht die taz als Grund dafür, dass Mehdorn so unbeliebt ist. Dabei war der Manager äußerst erfolgreich, laut taz einer der besten Bahnmanager aller Zeiten. Mit seinem Tunnelblick auf die Börse habe er aber die Kundenbelange aus den Augen verloren.

Rente: 20 Millionen Dollar

Rick Wagoner, der gerade gegangene Chef von General Motors, nimmt Rentenansprüche von bis zu 20 Millionen Dollar (15 Mio. Euro) mit, berichtet die Süddeutsche. Die Summe errechne sich aus den Ansprüchen, die Wagoner in 32 Dienstjahren gesammelt habe. Eine Abfindung kriegt er jedoch nicht.

Gut für ihn, dass er jetzt geht, die Zukunft der Manager sieht nicht rosig aus. Aktuell verdienen die DAX-Vorstände 21 Prozent weniger, schreibt Welt Online und zeigt eine Bildergalerie der Spitzenverdiener. Von SAP über Eon bis Daimler - die Chefs müssen den Gürtel enger schnallen. Vergleichsweise, denn noch immer belaufen sich die Bezüge auf mehrere Millionen Euro.

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