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Der Boden am Stadtarchiv wurde mit Beton aufgefüllt, um eine Grundlage für Kräne zu geben.

Nachrichten-Scout am Morgen

Retter suchen unter den Trümmern vier Vermisste

Das schreiben die Anderen: Vier Vermisste unter Archivtrümmern in Köln, Kritik an Althaus' Blitzurteil und Stellenstreichung bei Opel angekündigt.

Suche nach Vermissten

Nachdem in der Kölner Südstadt das Historische Archiv eingestürzt ist, suchen Rettungskräfte seit dem Morgengrauen nach Verletzten. Eine Sprecherin der Stadt ging am Morgen von vier Vermissten aus, die unter den Trümmern sind, berichtet die Süddeutsche Zeitung. Deren Bergung wird dadurch erschwert, dass anliegende Gebäude einsturzgefährdet sind und der Boden droht, abzurutschen.

Spiegel Online zitiert ehemalige Mitarbeiter, die der Stadt heftige Versäumnisse vorwerfen. Es soll schon länger Risse in den Wänden und Wasserschäden gegeben haben. Die Stadt allerdings wies die Virwürfe zurück. Erst im Dezember habe ein Statiker die Risse untersucht. Sie seien nicht der Grund für den Einsturz.

Neuigkeiten gibt es beim Kölner Stadtanzeiger. In einem Live-Ticker informiert er über die Entwicklung am Unglücksort. Der Kölner Express hat ein Video vom Einsturz des Archivs, das ein Schüler aufgenommen hat.

Kritik an Blitz-Urteil für Althaus

Gestern mittag dachte man noch, das Verfahren werde bald stattfinden, vielleicht schon in wenigen Wochen. Mit dieser Geschwindigkeit hat jedoch niemand gerechnet: Dieter Althaus wurde gestern wegen des Skiunfalls der Prozess gemacht. In einem einstündigen Blitzverfahren wurde der CDU-Politiker laut MDR zur Zahlung von 33.000 Euro und noch einmal 5000 Euro an den Ehemann von Beata C. verurteilt, die bei dem Zusammenstoß mit Althaus gestorben war.

Die Süddeutsche fragte bei österreichischen Juristen nach, die das Eilverfahren heftig kritisieren. Das Ansehen der Gerichte werde dadurch geschädigt. Auch deutsche Politiker zeigten sich fassungslos.

GM will 3500 Opel-Stellen streichen

Um Opel zu retten, müssen die Beschäftigten zahlen: 3500 Stellen sollen in Deutschland gestrichen werden, soll Carl-Peter Foster angekündigt haben, der GM-Chef für Europa. Das Handelsblatt fasst Neuigkeiten aus den deutschen Zeitungen zusammen und schreibt, es sei immer noch ungewiss, ob Opel überhaupt staatliches Geld kriegt.

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