Medien: Deutscher im Ausland auf Antrag der Türkei festgenommen

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Mit voller Kraft gegen die Randalierer: Im Londoner Bankenviertel kocht die Stimmung.

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Ein Mann stirbt in Londoner Krawallen

Das schreiben die Anderen: Mann bricht bei Protesten zusammen, unterschiedliche Einschätzungen zum Bahnchef Rüdiger Grube und Poldis folgenschwere Ohrfeige.

Toter beim G-20-Gipfel

Bei den teils gewalttätigen Krawallen im Londoner Bankenviertel ist ein Mann gestorben. Der etwa 30-Jährige brach laut Polizeiangaben auf der Straße zusammen und starb auf dem Weg ins Krankenhaus, berichtet der Spiegel. Ein Fremdverschulden soll nicht vorliegen. Bis zum Abend nahm die Polizei etwa 30 Randalierer fest.

Mehrere tausend Demonstranten protestierten laut Spiegel jedoch friedlich. Für heute erwartet die Polizei wieder Ausschreitungen, kündigt die Süddeutsche Zeitung an. Eine Bildergalerie von der Auseinandersetzung von Polizisten und Demonstranten bietet Stern.de an.

Unterdessen einigten sich die Regierungschefs der G-20-Staaten auf ihrem Finanzgipfel. So sollen Steueroasen künftig härtere Sanktionen auferlegt kriegen, schreibt Welt Online. Die Ära des Bankgeheimnisses sei damit begraben.

Unterschiedliche Stimmen zum neuen Bahnchef

Rüdiger Grube hat bei der Airbus-Mutter EADS gearbeitet, seit acht Jahren ist er als Daimler-Vorstand für Strategien zuständig, schreibt die Financial Times in einem Porträt. Nun soll der 57-Jährige Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn beerben.

Die beiden kennen sich, sie arbeiteten in den 90er-Jahren zusammen. Das nimmt die Süddeutsche Zeitung als Anlass zu der Behauptung, dass dieser Wechsel nicht unbedingt einen Neuanfang in der Geschichte der Bahn darstellt. Die Finanzexperten von der FTD sind anderer Meinung. Sie nennen den Mann den "Anti-Mehdorn". Grube sei kein Macher wie Mehdorn, sondern Stratege, er habe Manieren, und vor allem: er kann mit Menschen.

Deutschland gewinnt, Poldi verliert

Die deutsche Fußball-Elf hat im WM-Qualifikationsspiel Wales mit 2:0 besiegt. Das Fußballmagazin 11Freunde hat das Spiel getickert - selbst im Nachhinein sind die Livekommentare lesenswert.

Doch an das Ergebnis wird sich wohl bald kaum einer mehr erinnern, schätzt der Stern. Denn nach 70 quälenden Minuten kassierte Lukas Podolski einen Anranzer von Teamchef Michael Ballack für "taktisches Fehlverhalten", wie ein Mitspieler später erklärte. Poldis äußerst gefasste Reaktion: Er knallte Ballack eine. Die Mannschaft stärkte nach der Ohrfeige ihrem Kapitän den Rücken und stellte Lukas Podolski an den Pranger. Für den Stern steht fest: Poldi hat den schwersten Fehler seiner Fußballerkarriere gemacht.

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