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Hartmut Mehdorn hat einen DB-Vertrag bis 2011.

Nachrichten-Scout am Morgen

Mehdorn will die Millionen

Das schreiben die Anderen: Mehdorn pocht auf sein restliches Gehalt, italienische Studentin hat unter Trümmern überlebt und eine Geiselnahme im Gefängnis.

Mehdorn will Abfindung

Hartmut Mehdorn weiß, wie man sich Freunde macht. Zwar hat der Ex-Bahnchef vor neun Tagen seinen Platz geräumt, auf das Geld will er aber nicht verzichten. Das Handelsblatt hat herausgefunden, dass Mehdorn von der Bahn verlangt, seinen bis 2011 laufenden Vertrag finanziell zu erfüllen, also noch mehrere Millionen Euro zu zahlen. Andernfalls werde er seinen Anwalt einschalten, schreibt die Wirtschaftszeitung. Die hitzige Diskussionen um Bonuszahlungen für Banker und millionenschwere Abfindungen beschwichtigt Mehdorn damit nicht wirklich.

Andererseits: Die EU-Politiker scheinen auch mit doppelter Moral zu spielen. Europa ächzt unter der Wirtschaftskrise, und die Parlamentarier fliegen weiter Businessclass. Im neuen Verhaltenskodex der EU-Abgeordneten steht laut Welt Online, dass Reisekosten übernommen werden, auch wenn die Parlamentarier in der teuren Klasse fliegen. Der Bund der Steuerzahler läuft gegen die Anordnung Sturm: "Mit etwas mehr Bescheidenheit kommt man auch ans Ziel", schimpfte Karl Heinz Däke, Präsident des BdSt, gegenüber der Welt.

Studentin lebend geborgen

42 Stunden nach dem verheerenden Erdbeben haben italienische Rettungskräfte eine Studentin lebend geborgen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Noch immer werden 15 Menschen vermisst. Bisher stieg die Zahl der Toten laut SZ auf 235, 1500 sind verletzt und 17.000 obdachlos. Deutschland und die USA hatten Hilfe bei der Suche angeboten, doch Regierungschef Silvio Berlusconi lehnte das ab. 130 Millionen Euro pumpt die italienische Regierung vorerst in den Wiederaufbau der Region.

Geiselnahme im Knast

In der Nacht hat ein Insasse der JVA Straubing eine Beamtin zur Geisel genommen. Er bedrohte die 49-Jährige laut Bild.de mit einem Messer und schloss sich mit ihr um 17.30 in einem Raum ein. Eine Verhandlungsgruppe mit Psychologen schaffte es, den Täter zur Aufgabe zu bewegen. Er sei ausgerastet, weil ihm ein Besuch verweigert worden war, schreibt Bild.de.

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