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Standing ovations für den Wegweiser: Barack Obama machte in seiner Rede Mut.

Nachrichten-Scout am Morgen

Punktsieg für den Wegweiser

Das schreiben die Anderen: Barack Obama hat weiterhin Ideen, Staatsdefizit verdoppelt sich und der Bundesbank-Chef warnt vor übersteigerten Hoffnungen.

Barack Obamas wichtige Rede

Viele Zeitungen thematisieren an diesem Morgen Barack Obamas Rede vor dem US-Kongress. Die Bild spricht von Obamas bisher wichtigsten Rede und hat sogar den Applaus mitgezählt: 33 Mal hätten ihn die Abgeordneten mit ihrem Klatschen unterbrochen, schreibt Bild anerkennend.

Der Spiegel geht auf einen Teil der Rede ein, in der der US-Präsident anprangerte, dass das Land jahrelang über seine Verhältnisse gelebt hatte. Er kritisierte laut Spiegel Bürger, die sich Häuser kaufen, die sie sich nicht leisten können und Banken, die diesen Menschen Kredite geben, obwohl sie diese nicht zurückzahlen können.

Die Financial Times Deutschland berichtet mit einem Fokus auf die wirtschaftlichen Themen, die Obama angesprochen hat. Demnach brauche das Land mehr als die bisher bewilligten 700 Milliarden Dollar Konjunkturhilfe. Vor allem die Autobauer müssten gerettet werden. Im Kommentar bewertet die FTD die Rede als Punktsieg, vor allem, weil Gegenredner und Republikaner Bobby Jindal den weiterführenden Ideen Obamas nichts vergleichbares entgegensetzen konnte.

Staatsdefizit doppelt so hoch

Da haben sich die Statistiker in Wiesbaden aber verschätzt: Noch im Januar sind sie von einem Staatsdefizit von 1,6 Milliarden Euro ausgegangen. Das klingt auch schon viel, jetzt haben die Experten ihre Schätzung laut Süddeutscher Zeitung korrigiert und das Defizit kurzerhand verdoppelt. 3,3 Milliarden Euro Defizit hatte Deutschland 2008. Der Grund ist klar: Fehlende Einnahmen.

Bundesbank-Chef malt trübe Zukunft

Bundesbank-Chef Axel Weber hat nach langer Zeit wieder ein interview gewährt, indem er Welt Online sagte, die Menschen sollten nicht zu große Hoffnungen in staatliche Konjunkturprogramme stecken. Das staatliche Geld könne den Abwärtstrend nur abfedern, nicht aufhalten. Das komplette Gespräch gibt es bei Welt Online.

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