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Undankbarer Job: Steinbrück muss die Neuverschuldung ankündigen und erntet prompt Kritik.

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„Unerträgliche“ Neuverschuldung bringt Steinbrück in die Kritik

Das schreiben die Anderen: Westerwelle fordert Steinbrücks Rücktritt und flirtet mit Grünen und SPD, Obama empört Demokraten, weil er Folterbilder zurückhält.

Steinbrücks Rücktritt gefordert

80 Milliarden - so hoch wird die Neuverschuldung in diesem und dem kommenden Jahr, schätzt Finanzminister Peer Steinbrück (SPD) ein. Die Finanzkrise bedeutet für den Bund auch Steuerausfälle von bis zu 350 Milliarden Euro, schreibt Welt Online und bezieht sich auf einen Artikel der Hannoveraner Neuen Presse.

Die zitiert auch FDP-Chef Guido Westerwelle, der aus gegebenem Anlass dringend eine Steuerreform mit niedrigeren Sätzen fordert. Er griff Steinbrück scharf an und forderte laut Neuer Presse seinen Rücktritt: „Finanzminister Steinbrück hat so viel Geld verbrannt - er ist der Letzte, der uns Ratschläge geben könnte.“

Westerwelle liebäugelt mit Ampel-Koalition

Noch einmal Westerwelle: Weil sich die CDU bislang nicht klar für eine schwarz-gelbe Koalition nach der Bundestagswahl ausspricht, sucht Westerwelle nach neuen Wegen. Er schließt laut einem Bericht des Hamburger Abendblatts eine Ampel-Koalition mit SPD und Grünen nicht aus. „Liberal sind wir schon, aber blöd sind wir nicht. Wir kämpfen für eine starke FDP und rennen keinem Rockschoß hinterher.“

Obama empört Menschenrechtler

US-Präsident Barack Obama hat die Herausgabe von Fotos gestoppt, die Gefangenenmisshandlungen durch US-Soldaten zeigen. Es geht um 44 Bilder, die das Weiße Haus zu veröffentlichen angekündigt hat, um Exzesse der Regierung Bush zu dokumentieren, schreibt Spiegel Online. Nun rudert er zurück - wahrscheinlich um Republikaner, Militärs und Geheimdienstler zu besänftigen, schätzt der Spiegel ein. Die Demokraten sind von ihrem Präsidenten enttäuscht.

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